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Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II Test: Praxisbericht, Vor- und Nachteile

Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II Test: Praxisergebnis und Fazit

Letztes Update: 09. Januar 2026

Im Test des Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II bewerten wir Mähleistung, Akku, Handhabung und Konnektivität. Der Ratgeber nennt Vorteile wie präzises Schnittbild und App-Steuerung, zeigt Grenzen bei steilen Hängen und bewertet Preis-Leistung.

Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II im Alltagstest: Was er wirklich kann

Ein Blickwinkel aus dem echten Leben

Ein gepflegter Rasen ohne Stress. Das ist die Wunschlage. Doch Realität ist oft anders. Es gibt Kinder, Hunde, Beete und Steigungen. Genau dort setzt dieser Test an. Der Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II läuft in einem Familiengarten. Er hat enge Passagen, ein Gefälle und viele Kanten. So zeigt sich, was zählt. Ein nüchterner Labortest reicht mir nicht. Der Alltag ist härter. Darum heißt dieser Bericht bewusst Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II Test mit Praxisfokus.

Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II Test: Daten, Design und erste Eindrücke

Das Gerät wirkt kompakt und robust. Die Haube ist schlicht. Die Bedienung ist klar strukturiert. Unter der Haube steckt Bewährtes. Drei frei schwingende Klingen schneiden fein. Das schont den Rasen. Die Schnitthöhe lässt sich meist von 20 bis 50 Millimeter einstellen. Die Schnittbreite liegt im üblichen Bereich um gut 20 Zentimeter. Der Hersteller gibt eine Fläche bis 1.000 Quadratmeter an. Steigungen bis 40 Prozent sind möglich. Das passt für viele Gärten.

Der Laderoboter fährt selbst zur Ladestation. Der Ablauf ist leise und glatt. Der Antrieb wirkt kräftig. Sensoren reagieren schnell. Das macht die Nutzung sicher. Schon der erste Eindruck ist positiv. Der Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II Test startet damit gut.

Installation: Kabel, Planung und die kleine Geduldsprobe

Die Einrichtung war in meinem Test solide, aber nicht ganz schnell. Sie verlegen ein Begrenzungskabel. Zudem setzen Sie ein Suchkabel. Das kostet Zeit und Ruhe. Gute Planung zahlt sich aus. Denken Sie an Engstellen, Inseln und Zuwege. Halten Sie die Mindestabstände ein. So erreicht der Mäher alle Flächen. Die Station braucht Platz und Strom. Eine plane Lage hilft beim Andocken.

Die Erstinbetriebnahme gelang ohne Stolpern. Das Menü ist verständlich. Ein Assistent führt durch die Schritte. Sie legen Zeitpläne an. Sie setzen die Schnitthöhe. Der Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II Test zeigt: Wer sauber verlegt, hat später Ruhe. Kleine Fehler rächen sich. Korrigieren ist mühsam. Nehmen Sie sich daher einen Nachmittag Zeit.

Navigation in echten Gärten: Passagen, Ecken und Kanten

Das Modell beherrscht schmale Wege gut. Die Passage-Handhabung wirkt reif. Der Mäher tastet sich durch Engstellen. Er schlägt wechselnde Pfade ein. So gibt es keine Fahrspuren. In Ecken braucht er Geduld. Runde Kanten sind besser. Rechte Winkel bleiben oft mit Halmen stehen. Das ist typisch für viele Roboter. Ein individueller Kantenschnitt hilft. Einmal pro Woche reicht meist.

Der Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II Test zeigte ein stabiles Verhalten. Der Mäher erkennt Hindernisse früh. Er prallt sanft ab. Blumen und Deko bleiben heil. Wurzeln und holprige Stellen sind kein Problem. Auf weichem Boden kann er Spuren ziehen. Dann hilft weniger Mähzeit und mehr Ruhephasen.

Hanglage und Grip

Steigungen bis 40 Prozent sind realistisch. Trockene Bedingungen sind ideal. Nasse Hänge sind heikel. Die Räder greifen dann weniger. Das gilt für fast alle Geräte. Tipp: Kürzere Schnitthöhe am Hang hilft. Reinigen Sie die Räder öfter. So bleibt der Grip stabil. Der Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II Test ergab: Hangflächen sind machbar, aber fordernd.

Mähbild und Rasengesundheit: Feinschnitt macht den Unterschied

Das Schnittbild ist fein und gleichmäßig. Die Klingen arbeiten mit hoher Drehzahl. Sie schneiden, statt zu reißen. Das schont die Halme. Die feinen Schnipsel mulchen den Boden. Das bringt Nährstoffe zurück. Der Rasen wirkt dicht und satt. Kahle Stellen füllen sich. Das braucht Zeit, aber es wirkt. Der Wetter-Timer reduziert Mähzeiten bei geringer Wuchsrate. Bei starker Witterung erhöht er die Einsätze. Das fühlt sich smart an.

Der Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II Test zeigte kleine Stärken an Kanten. Mit sauber verlegtem Draht kommt er nah heran. Trotzdem bleibt ein Saum. Das ist normal. Eine Kante aus Stein hilft. Sie können dann ganz niedrig mähen. So sparen Sie Kantenschnitte.

Akkulaufzeit und Ladeverhalten im Alltag

Die Laufzeit pro Zyklus liegt im üblichen Bereich. In meinem Szenario waren es rund eine Stunde. Der Ladevorgang dauert in etwa ähnlich lang. So entsteht ein guter Takt. Der Roboter arbeitet leise und oft. Das ist das Prinzip. Er nimmt nie auf einmal große Flächen. Er verteilt die Pflege über die Woche. Das ist gut für die Grasnarbe.

Die Rückkehr zur Station klappt sicher. Das Suchkabel macht den Weg klar. Auch aus entfernten Zonen findet er heim. Der Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II Test bestätigt: Hier wirkt das System ausgereift. Wer mehrere Teilflächen hat, profitiert davon. Wichtig ist eine kluge Lage der Station.

Steuerung und App: Nah per Bluetooth, optional mit Mobilfunk

Die lokale Steuerung klappt über Bluetooth. Das reicht für Start, Stopp und Status. Auch Einstellungen sind möglich. Die Reichweite ist kurz. Sie müssen in der Nähe sein. Wer mehr will, rüstet das Automower Connect Modul nach. Dann gibt es Mobilfunk, GPS und Smart-Home-Optionen. Das ist ein Extra. Es kostet mehr, bietet aber Komfort.

Die App ist schlicht und verständlich. Zeitpläne lassen sich schnell ändern. Benachrichtigungen sind präzise. Im Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II Test war die App zuverlässig. Smart-Home-Fans können Szenen bauen. Wenn es regnet, pausiert der Mäher. Wenn die Kinder spielen, ruht er am Nachmittag. Das bringt Frieden im Alltag.

Sicherheit, Diebstahlschutz und Wetterschutz

Der Mäher hat einen PIN und einen Alarm. Er schreckt Diebe ab. Mit dem optionalen Connect Modul kommt GPS-Tracking dazu. Das erhöht die Sicherheit weiter. Die Sensoren reagieren auf Anheben und Kippen. Die Messer stoppen schnell. Das wirkt sicher. Kinder und Haustiere sind damit gut geschützt. Trotzdem gilt: Abstand halten. Das ist der beste Schutz.

Regen stört den Betrieb kaum. Der Mäher darf auch bei Nässe arbeiten. Der Rasenteppich leidet dann aber mehr. Fußabdrücke und Fahrspuren sind möglich. Besser ist ein trockener Boden. Im Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II Test lief er bei feuchtem Wetter zurückhaltender. Das ist im Sinne eines schönen Rasens.

Lautstärke im Alltag: Abends fast unsichtbar

Das Geräusch ist sehr leise. Ein Wert um 59 dB(A) ist typisch. In der Nachbarschaft stört das kaum. Abends fällt er fast nicht auf. Das Summen ist gleichmäßig. Hunde reagieren wenig darauf. Gespräche im Garten sind möglich. Der Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II Test unterstreicht: Ruhe ist ein echter Vorteil. Das ist ein Plus gegenüber klassischen Mähern.

Wartung, Klingen und Reinigung

Die Messer stumpfen mit der Zeit ab. Sie wechseln diese mehrmals im Jahr. Das geht schnell und günstig. Die Klingen sind klein und scharf. Tragen Sie Handschuhe beim Wechsel. Eine regelmäßige Bürsten-Reinigung hilft. So bleibt das Gehäuse frei von Gras. Die Räder danken es mit besserem Grip. Ein feuchtes Tuch reicht oft aus. Hochdruck ist nicht nötig. Der Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II Test zeigt: Mit wenig Pflege bleibt die Leistung hoch.

Energieverbrauch und Kosten

Der Verbrauch ist moderat. Im Betrieb über die Saison liegt er meist im niedrigen zweistelligen kWh-Bereich pro Monat. Das hängt von Größe und Mähplan ab. So bleiben die Stromkosten gut kalkulierbar. Klingen kosten wenig. Das Kabel liegt einmalig an. Reparaturen fallen selten an. Die Marke hat ein dichtes Servicenetz. Das beruhigt. Im Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II Test passte Preis und Leistung zusammen.

Schwächen und Grenzen: Wo Sie aufpassen sollten

Es gibt auch Nachteile. Der Mäher braucht ein Begrenzungskabel. Das ist Aufwand. Änderungen im Garten sind dann Arbeit. Ohne das optionale Connect Modul gibt es kein Fern-Tracking. Bluetooth ist nur in der Nähe stark. Kanten bleiben ein Thema. Ein Nachschnitt ist oft nötig. Sehr verwinkelte Mini-Inseln kosten Nerven beim Verlegen. Nasse Steilhänge sind eine Grenze. Der Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II Test macht das offen sichtbar.

Stärken, die den Alltag leichter machen

Es gibt viele Pluspunkte. Das Mähbild ist stark. Die Lautstärke ist niedrig. Die Navigation ist sicher. Die App ist einfach. Die Hangleistung ist gut für diese Klasse. Die Marke bietet Service und Teile. Das System ist bewährt. Der Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II Test zeigt: Wer Ruhe und Verlässlichkeit will, trifft eine gute Wahl.

Vergleich im Umfeld: Was spricht fĂĽr ihn, was fĂĽr andere?

Gegenüber vielen Einsteigergeräten wirkt er robuster. Die Passagen-Logik ist reif. Der Schnitt ist fein. Einige Wettbewerber bieten gleich günstige Preise. Manche bringen WLAN ab Werk. Andere locken mit mehr Smart-Funktionen. Doch die Kernaufgabe ist Mähen. Hier liegt der Husqvarna vorn. Im Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II Test zählt das Ergebnis auf dem Rasen. Genau da punktet er. Wenn Sie primär ein schönes Mähbild wollen, ist er stark.

Praxis-Tipps fĂĽr bessere Ergebnisse

Planen Sie die Kabelwege sauber. Machen Sie Fotos vor dem Zuschütten. So finden Sie später Stellen wieder. Positionieren Sie die Station im Schatten. Das schont den Akku. Justieren Sie die Schnitthöhe langsam nach unten. So bleiben Halme gesund. Legen Sie Ruhezeiten am Nachmittag fest. Das passt zu Familien. Reinigen Sie Räder und Klingen öfter. Der Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II Test belegt: Kleine Routinen bringen große Wirkung.

Wem empfehle ich den 310 Mark II?

Er passt zu Gärten bis 1.000 Quadratmeter. Er mag klare, aber nicht sterile Flächen. Er kommt mit Passagen und Hängen zurecht. Sie wollen Ruhe und ein feines Mähbild. Sie wünschen wenig App-Spielerei. Dann ist er ein Treffer. Wenn Sie komplexe Smart-Home-Szenen lieben, rüsten Sie das Connect Modul nach. Der Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II Test zeigt, dass das Paket dann sehr rund wird.

Kaufberatung: So treffen Sie die richtige Entscheidung

Checken Sie die Fläche realistisch. Messen Sie Wege und Engstellen. Prüfen Sie die Hangneigung. Sehen Sie sich die Stromquelle an. Legen Sie ein Budget für das optionale Modul fest. Denken Sie an Ersatzklingen. Planen Sie einen Nachmittag für die Installation ein. Dann steht dem Start nichts im Wege. Der Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II Test liefert die Basis. Ihre Gartengegebenheiten geben den Ausschlag.

Fazit: Ein verlässlicher Allrounder für echte Gärten

Dieser Roboter überzeugt im Alltag. Das Mähbild ist sehr gut. Die Navigation ist reif. Das System ist leise und sicher. Es gibt Schwächen bei Kanten und sehr nassen Hängen. Die Einrichtung kostet Zeit. Doch danach läuft er unauffällig und treu. Der Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II Test zeigt einen soliden Allrounder. Er ist kein Showstar. Er ist ein Arbeitstier mit Stil.

Wenn Sie einen ruhigen, gepflegten Rasen möchten, passt er zu Ihnen. Wenn Sie etwas mehr Smartness wollen, nehmen Sie das Connect Modul dazu. So bekommen Sie Tracking und Fernzugriff. Unterm Strich vergebe ich ein klares „empfehlenswert“. Der Husqvarna AUTOMOWER® 310 Mark II Test endet damit mit einem positiven Urteil. Genau so soll ein smarter Gartenhelfer sein: leise, fleißig und verlässlich.

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