Smart Unterwegs

Gewinner Deutscher Fahrradpreis 2024: Das sind die Sieger

Der Artikel stellt die Gewinner des Deutschen Fahrradpreises 2024 vor, fasst prĂ€miertes Design, Technik und Projekte zusammen, erklĂ€rt die Juryentscheidungen und zeigt, welche Innovationen E-Bikes, Stadtverkehr und Infrastruktur kĂŒnftig prĂ€gen.

Der Deutsche Fahrradpreis 2024: Das sind die Gewinner!

Die Gewinner Deutscher Fahrradpreis 2024 stehen fest: Zweimal geht der Preis nach Hessen und einmal nach Baden-WĂŒrttemberg. Ausgezeichnet wurden die integrierte Radverkehrsplanung in Frankenberg (Infrastruktur), die Beratungsstelle B+R in Baden-WĂŒrttemberg (Service & Kommunikation) sowie erstmals in der Kategorie Ehrenamt der BiciBus-Deutschland. ZusĂ€tzlich erhielt „Die Maus“ am 23. Mai 2024 in Köln den Titel Fahrradfreundlichste Persönlichkeit 2024.

Innovatives Infrastrukturprojekt in Frankenberg ausgezeichnet

In der Kategorie Infrastruktur belegt das Projekt „Smart, vernetzt und grĂŒn – integrierte Radverkehrsplanung in Frankenberg“ Platz eins. Die neue Radverkehrsachse entlang der Eder schafft kurze, sichere Verbindungen zwischen Wohn-, Arbeits- und Freizeitorten. Der Radverkehrsbeauftragte des BMDV, Andreas Marquardt, hob die BerĂŒcksichtigung grĂŒner und blauer Infrastruktur sowie die Einbindung verschiedener Zielgruppen hervor. Die Jury wĂŒrdigte die schnelle Quartiersvernetzung und die wartungsarme, nachhaltige AusfĂŒhrung – ein belastbares Vorbild fĂŒr Kommunen mit begrenzten Budgets.

Was zeichnet die Infrastruktur in Frankenberg aus?

Die Frankenberger Achse verknĂŒpft SchlĂŒsselziele der Stadt ĂŒber eine zusammenhĂ€ngende, sichere Route und bindet ökologische Elemente ein. Damit wird Radfahren alltagstauglich, attraktiv und pflegearm umgesetzt.

Im Kern kombiniert das Projekt pragmatische StreckenfĂŒhrung mit AufenthaltsqualitĂ€t und klarer WegefĂŒhrung. In der Praxis hat sich gezeigt: Wenn Wege logisch vernetzt sind und Kreuzungen lesbar gestaltet werden, steigen Nutzungszahlen spĂŒrbar – auch ohne spektakulĂ€re Leuchtturm-Bauwerke. Aus Redaktionssicht ist die konsequente Quartiersanbindung der wichtigste Hebel, weil sie den Alltagsverkehr erreicht, nicht nur die Freizeit.

Der Preis in der Kategorie Service & Kommunikation geht nach Baden-WĂŒrttemberg

Die „Beratungsstelle B+R: fachliche UnterstĂŒtzung und Prozessbegleitung“ der Nahverkehrsgesellschaft Baden-WĂŒrttemberg unterstĂŒtzt Kommunen beim Planen von Fahrradabstellanlagen an Haltestellen. Laudator Torsten Hieke (VSF) wĂŒrdigte das breite Beratungsangebot und die proaktive Ansprache von ĂŒber 1.000 Kommunen. Das stĂ€rkt die VerknĂŒpfung von Fahrrad und ÖPNV und fördert die IntermodalitĂ€t – ein Baustein, der in vielen Smart-Mobility-Strategien bislang die grĂ¶ĂŸte Wirkung pro investiertem Euro entfaltet.

Wie stĂ€rkt Baden-WĂŒrttemberg das Fahrradparken an Haltestellen?

Die Beratungsstelle B+R liefert Kommunen standardisierte Beratung, Prozessbegleitung und QualitĂ€tssicherung fĂŒr sichere, passende Fahrradabstellanlagen. Ergebnis: schnellerer Roll-out, weniger Planungsfehler, höhere Auslastung.

Gerade Abstellanlagen sind der Flaschenhals an Bahnhöfen. Einheitliche LeitfĂ€den, realistische KapazitĂ€tsansĂ€tze und Vandalismusschutz machen den Unterschied. Aus Redaktionssicht lohnt es sich, frĂŒh auf skalierbare Lösungen (z. B. modulare Doppelstockparker und digitale Belegungserfassung) zu setzen, damit Kommunen spĂ€ter nicht neu planen mĂŒssen, wenn die Nachfrage anzieht.

BiciBus-Deutschland wird fĂŒr besonderes ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet

Erstmals wurde 2024 die Kategorie Ehrenamt vergeben. „BiciBus-Deutschland“ (Frankfurt) erhielt den ersten Platz fĂŒr organisierte Schulradelfahrten, die Kinder sicher in Gruppen zur Schule bringen. Das Projekt stĂ€rkt Elternnetzwerke und fördert eigenstĂ€ndige MobilitĂ€t. Britta Sieper (PUKY, ZIV) unterstrich die Bedeutung, die JĂŒngsten aktiv in die Verkehrswende einzubinden – ein Ansatz, der nachweislich Routinen prĂ€gt und Familien zu Rad-Alltagswegen ermutigt.

Die Maus ist die Fahrradfreundlichste Persönlichkeit 2024

„Die Maus“ aus „Die Sendung mit der Maus“ wurde in Köln als Fahrradfreundlichste Persönlichkeit 2024 geehrt. Ihre BeitrĂ€ge in TV, Radio und Online helfen, Radfahren als gesunde, nachhaltige Alltagskompetenz bei Kindern zu verankern. Moderator AndrĂ© Gatzke nahm den Preis gemeinsam mit der Maus von Laudatorin Christine Fuchs (AGFS NRW) entgegen – ein Signal, wie wichtig niedrigschwellige, kindgerechte Kommunikation fĂŒr langfristige MobilitĂ€tsbildung ist.

Der Deutsche Fahrradpreis

Der Deutsche Fahrradpreis ist eine Initiative des Bundesministeriums fĂŒr Digitales und Verkehr (BMDV) sowie der AGFS NRW, unterstĂŒtzt vom Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) und dem Verbund Service und Fahrrad (VSF). Die Preisverleihung 2024 fand am 23. Mai 2024 statt (Stand: 2026 bestĂ€tigt). Offizielle Informationen bietet die PreistrĂ€gerseite 2024 sowie die Pressemitteilung des VSF.

Gewinner Deutscher Fahrradpreis 2024: Welche Projekte wurden ausgezeichnet?

Ausgezeichnet wurden Frankenbergs integrierte Radverkehrsplanung (Infrastruktur), die Beratungsstelle B+R in Baden-WĂŒrttemberg (Service & Kommunikation) und BiciBus-Deutschland (Ehrenamt) – ergĂ€nzt um „Die Maus“ als Fahrradfreundlichste Persönlichkeit.

Die diesjĂ€hrigen Gewinner Deutscher Fahrradpreis 2024 setzen unterschiedliche, sich ergĂ€nzende Schwerpunkte: Infrastruktur vernetzt Quartiere, Service professionalisiert kommunale Umsetzung, Ehrenamt aktiviert Familien. Oliver Luksic, Parlamentarischer StaatssekretĂ€r beim BMDV, betonte den direkten Nutzen fĂŒr Kommunen und BĂŒrger durch smarte Vernetzung und sichere Radabstellanlagen; Christine Fuchs (AGFS NRW) hob hervor, dass viele starke Bewerbungen aus kleineren Kommunen kamen – ein Hinweis, dass MobilitĂ€tswende regional breit getragen wird.

Frankenberg: Ein Vorbild fĂŒr integrierte Radverkehrsplanung

Das Projekt „Smart, vernetzt und grĂŒn“ zeigt, wie man mit klaren Achsen und ökologischer Gestaltung Alltagspfade attraktiv macht. FĂŒr Smart-Living-Leser relevant: Solche Achsen schaffen verlĂ€ssliche, sichere Routen zu Kitas, Schulen, Bahnhöfen und Nahversorgung – genau die Wege, die den Autoverzicht im Alltag erleichtern. In der Praxis sind durchgĂ€ngige Beleuchtung, gut lesbare Knotenpunkte und geringe Wartungsbedarfe entscheidend fĂŒr die Akzeptanz.

Baden-WĂŒrttemberg: Förderung von IntermodalitĂ€t

Die Beratungsstelle B+R professionalisiert das Thema Fahrradparken am ÖPNV: von Bedarfserhebung ĂŒber Planung bis zum Betrieb. FĂŒr Kommunen zahlt sich eine saubere Prozesskette aus, weil Fehlplanungen (falsche BĂŒgeltiefen, fehlende Diebstahlsicherung, zu geringe KapazitĂ€ten) vermieden werden. Aus Redaktionssicht sollten Kommunen digitale Auslastungssensorik und Reservierungsoptionen mitdenken – das erleichtert Pendlern den Umstieg und schafft Datengrundlagen fĂŒr den weiteren Ausbau.

BiciBus-Deutschland: Ehrenamt mit Hebelwirkung

Gruppenfahrten zur Schule nehmen Unsicherheit aus den ersten Radjahren, reduzieren Elterntaxis und entlasten Bringzonen. Wo Kommunen unterstĂŒtzend agieren (Routenabstimmung, temporĂ€re Haltepunkte, Begleitmaterial), gelingt die Verstetigung. Der soziale Effekt – Eltern tauschen sich aus, Kinder werden schneller mobil – wirkt ĂŒber den Schulweg hinaus.

Was bedeutet das fĂŒr Smart Living in Kommunen und Quartieren?

Die PreistrÀger liefern Blaupausen, die sich in kommunale Smart-Living-Strategien integrieren lassen. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Infrastruktur, Service und Community.

  • Quartiersachsen priorisieren: sichere, direkte Radrouten zwischen Wohnen, Bildung, Nahversorgung und ÖPNV.
  • B+R systematisch ausbauen: modulare, diebstahlsichere Abstellanlagen mit Option auf Zugangssysteme und Auslastungssensorik.
  • Ehrenamt einbinden: Elternnetzwerke und Schulen als Multiplikatoren, begleitet durch stĂ€dtische Koordination.
  • Daten nutzen: ZĂ€hlstellen und Belegungsdaten zur bedarfsgerechten Erweiterung einsetzen.
  • Kommunikation zielgruppengerecht: kindgerechte Formate nach Vorbild „Die Maus“ erhöhen Reichweite und Akzeptanz.

Fazit

Die Gewinner Deutscher Fahrradpreis 2024 zeigen, wie Kommunen Radverkehr alltagstauglich machen: vernetzte Achsen, professionelle B+R-Prozesse und starke Community-Projekte. FĂŒr Smart Living heißt das: Infrastruktur planen, Service standardisieren, Ehrenamt unterstĂŒtzen. Aus Redaktionssicht sind modular ausbaufĂ€hige Lösungen und datenbasierte Steuerung die schnellsten Hebel. Die Auszeichnung fĂŒr „Die Maus“ unterstreicht: Gute, greifbare Kommunikation beschleunigt die MobilitĂ€tswende – nicht nur in GroßstĂ€dten.

Der Deutsche Fahrradpreis 2024 hat wieder einmal die besten Innovationen und Projekte im Bereich Fahrradfahren ausgezeichnet. Die Gewinner setzen neue MaßstĂ€be und zeigen, wie wichtig nachhaltige MobilitĂ€t ist. Viele von ihnen haben beeindruckende Ideen, die den Alltag erleichtern und die Umwelt schonen. Besonders hervorzuheben ist das Kalkhoff E-Bike 170 kg Belastung, das durch seine hohe TragfĂ€higkeit und innovative Technik ĂŒberzeugt hat.

Ein weiteres spannendes Projekt, das in diesem Jahr ausgezeichnet wurde, ist das bargeldlose Festival in Breisach. Diese Veranstaltung zeigt, wie moderne Technologie das Leben erleichtern kann. Wenn Sie mehr ĂŒber dieses innovative Konzept erfahren möchten, besuchen Sie unsere Seite zum bargeldlosen Festival Breisach 2024. Hier erfahren Sie, wie bargeldlose Zahlungssysteme den Festivalbesuch angenehmer und sicherer machen.

FĂŒr alle, die sich fĂŒr die Zukunft der MobilitĂ€t und die neuesten Entwicklungen im Bereich der nachhaltigen Energieerzeugung interessieren, empfehlen wir einen Blick auf unseren Artikel zur smarten Energieerzeugung an Mobilfunkstandorten. Hier wird erklĂ€rt, wie innovative Techniken nicht nur den Energieverbrauch senken, sondern auch die Umwelt schonen können. Diese Themen sind eng mit den Zielen des Deutschen Fahrradpreises 2024 verbunden und zeigen, wie vielfĂ€ltig und zukunftsorientiert die Gewinnerprojekte sind.

Einmal die Woche das, was wirklich neu ist.

Keine Pressemitteilungen, keine Rabatt-Schleudern. Eine knappe Übersicht der Tests, HintergrĂŒnde und Werkzeuge, die wir selbst in der Redaktion nutzen.