Kupfer-Glasfaser-Transformation ANGA COM 2024: Plusnet im Fokus
Vom 14. bis 16. Mai 2024 zeigt die ANGA COM in Köln, wohin sich Breitband und TV entwickeln – und die Kupfer-Glasfaser-Transformation ANGA COM 2024 ist bei Plusnet das Leitthema. Die EnBW-Tochter stellt am Stand C8 in Halle 8 ihr Portfolio vor und konkretisiert ihren Fahrplan vom DSL- in Richtung Glasfaserzeitalter – inklusive Kooperationen und Open-Access-Strategie.
Die Bedeutung der Kupfer-Glasfaser-Transformation
Im Zentrum der Plusnet-Präsentation steht die Kupfer-Glasfaser-Transformation: der systematische Netzumbau von Kupfer (DSL) zu Glasfaser (FTTH/B). Für Haushalte und Unternehmen bedeutet das stabilere Verbindungen, geringere Latenzen und skalierbare Bandbreiten – die Basis für Smart-Home-Anwendungen, Cloud-Dienste und verlässliche Videokonferenzen.
Plusnet treibt den Netzumbau voran
„Der Netzumbau bei Plusnet nimmt an Fahrt auf“, sagt Ulrich Hoffmann, CEO der Plusnet GmbH. „So sind wir mittlerweile in der Lage, Geschäftskundenprodukte auf dem Glasfasernetz der Deutschen Telekom anzubieten und kommen auch mit dem eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau voran. Weitere Netzkooperationen sind bereits in der Umsetzung. Unser Ziel ist es, bis Ende 2025 unser altes Kupfernetz zugunsten moderner Glasfaseranbindungen zu ersetzen.“ Für Smart-Living-Anwender heißt das: zukunftssichere Anschlüsse, die nicht durch alte DSL-Limits ausgebremst werden.
Was bringt Open Access für die Kupfer-Glasfaser-Transformation?
Open Access beschleunigt die Kupfer-Glasfaser-Transformation, weil mehrere Anbieter ein Netz nutzen und Dienste schneller, flächiger und oft günstiger verfügbar werden. Für Plusnet ist das der Hebel, Geschäftskundenprodukte und kommunale Projekte ohne doppelten Ausbauaufwand auf Glasfaser zu heben.
Konkret ermöglicht Open Access, dass Plusnet Kunden auf fremden Glasfasernetzen versorgen kann – aktuell u. a. auf dem Netz der Deutschen Telekom. Umgekehrt können Partner auf Plusnet-Infrastruktur Produkte anbieten. Das senkt Einstiegshürden, verbessert die Auslastung der Netze und verkürzt die Zeit bis zur Vermarktung. In der Praxis hat sich gezeigt: Wo Open-Access-Modelle greifen, steigen Take-up-Rates und die Vielfalt der Tarife – ein Vorteil für Haushalte, Gewerbe und Kommunen.
Wann und wo spricht Plusnet auf der ANGA COM?
Die Plusnet-Perspektive auf Kooperationen und Open Access gibt es am 15. Mai von 14:30 bis 15:30 Uhr im Congress-Centrum Nord, Raum 1. Auf dem Strategie-Panel „Kooperationsmodelle und Open Access“ diskutiert CEO Ulrich Hoffmann mit Branchenvertretern über die Erfolgsfaktoren der Glasfaser-Migration.
Der Fokus liegt auf der Umstellung laufender Dienste, Wholesale-Schnittstellen und gemeinsamen Betriebsmodellen. Aus Redaktionssicht sind zwei Punkte entscheidend: verlässliche Migrationspfade vom Kupfer- auf den Glasfaseranschluss ohne Ausfallzeiten – und klare, standardisierte Prozesse für Service-Qualität (SLA), Entstörung und Portierung. Beides adressiert Plusnet mit dem Ausbau eigener Glasfaserprojekte und parallel wachsenden Netzkooperationen.
Plusnet auf der ANGA COM 2024
Während der drei Messetage beraten Expertinnen und Experten von Plusnet am Stand C8 in Halle 8 zu kommunalem Glasfaserausbau, Netzkooperationen und Open-Access-Szenarien. Für konkrete Projektgespräche – etwa zur Migration bestehender Standorte von DSL auf FTTH/B – sind Ansprechpartner für Technik, Produkt und Vertrieb vor Ort.
Terminvereinbarungen und Interviews
Wenn Sie eine Standführung oder ein Interview wünschen, schreiben Sie zur Terminabstimmung an plusnet@fortispr.de. Sinnvoll ist es, Projektsteckbriefe (Anzahl Standorte, heutige Anbindung, angezielte Bandbreiten, SLA-Anforderungen) mitzubringen – das beschleunigt die Bewertung von Migrationspfaden erheblich.
Welche Vorteile hat Glasfaser gegenüber Kupfer im Smart Living?
Glasfaser bietet stabilere Latenzen im Bereich weniger Millisekunden und Bandbreiten bis in den Gigabit-Bereich – ideal für paralleles Streaming, Smart-Home-Steuerung und Security-Kameras. Kupfer-DSL stößt bei Upload, Störanfälligkeit und Leitungslängen an physikalische Grenzen.
Für ein vernetztes Zuhause ist der Upload entscheidend: Kameras, Cloud-Backups, Fotomediatheken und Home-Office-Calls profitieren massiv von 100–500 Mbit/s im Upstream, die FTTH-Tarife heute typischerweise liefern. Zudem sinkt die Störanfälligkeit: Glasfaser ist unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Einflüssen, was die Stabilität im Alltag spürbar erhöht. Aus Redaktionssicht gilt: Wer regelmäßig Videoanrufe führt, Smart-Home-Szenen mit vielen Geräten nutzt oder PV-/Batteriedaten in die Cloud schreibt, merkt den Unterschied sofort – besonders beim Upload und bei gleichzeitiger Nutzung mehrerer Streams.
- Höhere nutzbare Bandbreiten (Down- und Upstream)
- Konstante Latenz – wichtig für VoIP, Gaming, Remote-Work
- Geringere Störanfälligkeit und höhere Ausfallsicherheit
- Bessere Zukunftsfähigkeit durch symmetrische Tarife und Skalierbarkeit
Kooperationen als Schlüssel zum Erfolg
Der beschleunigte Wechsel von Kupfer zu Glasfaser gelingt nur, wenn Netzbetreiber, Kommunen und Diensteanbieter kooperieren. Plusnet setzt dazu auf drei Säulen: eigenwirtschaftlicher Ausbau in Wirtschaftsräumen mit hoher Nachfrage, die Nutzung bestehender Glasfaserinfrastrukturen via Open Access und Betriebsleistungen für Dritte inklusive Produkt- und Kundenmanagement.
Für Kommunen und Wohnungswirtschaft entstehen dadurch flexible Migrationspfade. Statt auf einen einzigen Anbieter festgelegt zu sein, lassen sich Projekte modular planen: heute Wholesale, morgen eigenwirtschaftlicher Ausbau, übermorgen zusätzlicher Anbieter auf derselben Faser – ohne erneute Tiefbaukosten. Das reduziert Risiken und erhöht die Auswahl für Endkunden.
Wie läuft die Migration vom Kupfer- aufs Glasfasernetz konkret ab?
Im Kern werden bestehende Anschlüsse mit Vorlauf terminiert, ONT/Router installiert und Dienste per Portierung/Provisionierung umgezogen – möglichst ohne Unterbrechung. Plusnet adressiert parallel SLA-Themen und koordiniert Servicefenster, um Ausfallzeiten zu minimieren.
In der Regel erfolgt die Umstellung in drei Schritten: technische Begehung und Planung (inkl. Hauszuführung), parallele Bereitstellung des Glasfaseranschlusses, anschließend Umschwenk der Dienste und Deaktivierung des Kupferanschlusses. Für Geschäftskunden kommen Quality-of-Service-Profile, feste IP-Optionen und Redundanzen hinzu. Für Privathaushalte ist wichtig: rechtzeitig Hausverkabelung (LAN), Router-Kompatibilität und Standort der Glasfaserabschlussdose prüfen – so vermeiden Sie Leistungseinbußen trotz neuem Anschluss.
Über Plusnet
Die Plusnet GmbH, eine Tochtergesellschaft der EnBW, ist ein deutsches Telekommunikationsunternehmen mit Sitz in Köln. Plusnet betreibt eine eigene, bundesweite Netzinfrastruktur und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Betrieb unterschiedlicher Breitband-Technologien. Ein Schwerpunkt ist der eigenwirtschaftliche Glasfaserausbau mit Fokus auf Geschäftskunden. Auf Basis ihres umfassenden Know-hows stellt Plusnet mehr als 28.000 Geschäftskunden jeder Größenordnung zuverlässige und hochsichere Sprach- und Datendienste zur Verfügung. Darüber hinaus betreibt Plusnet Netze von Drittanbietern inklusive netznaher Dienstleistungen wie etwa des gesamten Produkt- und Kundenmanagements. Das Unternehmen beschäftigt rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an insgesamt zehn deutschen Standorten.
Die Zukunft der Telekommunikation
Die Kupfer-Glasfaser-Transformation ist technologisch und wirtschaftlich der nächste logische Schritt. Stand 2024/2025 zeigt sich: Regionen mit konsequentem Glasfaserausbau profitieren von höherer Standortattraktivität, produktiveren Home-Offices und weniger Störungen im Tagesbetrieb. Für Smart Living entsteht Planungssicherheit, weil Bandbreiten nicht mehr die Engstelle sind – der Flaschenhals wandert von der Leitung in die Heimnetzstruktur (WLAN, Switches, PoE-Kameras).
Vorteile der Glasfasertechnologie
Glasfaser überzeugt durch hohe Leistungsreserven und geringe Betriebskosten pro transportiertem Bit. Für Sie zählt im Alltag: stabile Streams in UHD, kurze Upload-Zeiten, latenzsichere VoIP-Telefonie und smarte Energieanwendungen, die in Echtzeit reagieren. Plusnet adressiert diese Anforderungen mit eigenem Ausbau, Wholesale-Partnerschaften und dem erklärten Ziel, Kupfer bis Ende 2025 abzulösen.
Fazit
Plusnet nutzt die ANGA COM 2024, um Tempo und Richtung der Kupfer-Glasfaser-Transformation zu unterstreichen – mit Open Access als Beschleuniger und klaren Zielen bis Ende 2025. Für Haushalte und Unternehmen bringt der Wechsel verlässliche Latenzen, hohe Uploads und mehr Auswahl durch Kooperationen. Wer Projekte oder Migrationen plant, findet am Stand C8 in Halle 8 die passenden Ansprechpartner. Aus Redaktionssicht ist der Kurs stimmig: Glasfaser zuerst, Kooperationen klug nutzen, Migration standardisieren – so wird der Kupferausstieg praxistauglich.
Die Kupfer-Glasfaser-Transformation ist ein zentrales Thema auf der ANGA COM. Diese Technologie verspricht schnellere und stabilere Internetverbindungen für Haushalte und Unternehmen. Dabei spielt die nachhaltige Antriebstechnologie HyperHybrid eine wichtige Rolle. Sie trägt dazu bei, den Energieverbrauch zu senken und die Umwelt zu schonen. Erfahren Sie mehr über die nachhaltige Antriebstechnologie HyperHybrid, die Innovationen in der Telekommunikation unterstützt.
Ein weiterer Aspekt der Transformation ist die Verbesserung der Netzabdeckung. Vodafone hat kürzlich seine Pläne für den Ausbau im April 2024 vorgestellt. Diese Verbesserung wird die Verfügbarkeit von Hochgeschwindigkeitsinternet in ländlichen und städtischen Gebieten erhöhen. Details zur Vodafone Netzabdeckung April 2024 finden Sie auf unserer Website.
Auch die Integration von Edge Computing Plattformen spielt eine wichtige Rolle bei der Kupfer-Glasfaser-Transformation. Diese Technologie ermöglicht es, Daten näher am Entstehungsort zu verarbeiten, was die Latenzzeiten reduziert und die Effizienz erhöht. Informieren Sie sich über die neuesten Edge Computing Plattformen Trends und wie sie die Telekommunikationsbranche revolutionieren.
