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KI bei Telekom: Digitale Lösungen fĂŒr Smart Retail auf der EuroCIS 2024

Auf der EuroCIS 2024 prĂ€sentiert die Deutsche Telekom digitale Lösungen und KI-Anwendungen fĂŒr Smart Retail. Sie erfahren, wie Filialoptimierung, Personalisierung und Sicherheit durch KI verbessert werden und welche Live-Demos es praktisch zeigen.

KI bei Telekom: Digitale Lösungen fĂŒr Smart Retail auf EuroCIS 2024

Schnelle Antworten

Welche KI- und Digitalpakete zeigte die Deutsche Telekom auf der EuroCIS 2024?
Die Telekom prĂ€sentierte KI bei Telekom und durchgĂ€ngige Digitalpakete fĂŒr den Handel. Dazu zĂ€hlten Instore Task Management, Law Monitoring und der Telekom Nachhaltigkeitsmanager als SaaS-Lösungen. ErgĂ€nzend ging es um die Basis aus KonnektivitĂ€t, Hardware, Apps und sicherer Infrastruktur fĂŒr Filialprozesse.
Wie automatisiert Instore Task Management Aufgaben in der Filiale?
Instore Task Management standardisiert Filialaufgaben auf einer zentralen Plattform: Aufgaben kommen digital an, werden vor Ort mobil erledigt und revisionssicher dokumentiert. Dazu gehören klare Checklisten, Fotobelege und die direkte Quittierung im System. So werden MedienbrĂŒche zwischen Zentrale und FlĂ€che reduziert und Roll-outs werden schneller sowie fehlerĂ€rmer.
Wie unterstĂŒtzt Law Monitoring die Compliance bei GesetzesĂ€nderungen?
Law Monitoring ĂŒberwacht per KI weltweit relevante GesetzesĂ€nderungen und gibt verstĂ€ndliche Handlungsempfehlungen. Das reduziert manuelle PrĂŒfaufwĂ€nde und soll die Fehlerquote in der Compliance senken. Wichtig bleibt: Die finale rechtliche Bewertung liegt weiterhin beim Unternehmen.
Welche Funktionen hat der Telekom Nachhaltigkeitsmanager fĂŒr ESG-Reporting?
Der Telekom Nachhaltigkeitsmanager bĂŒndelt ESG-Daten, bildet CO2-Bilanzen ab und erleichtert gesetzeskonformes Reporting fĂŒr den europĂ€ischen Markt. Er ist modular aufgebaut und deckt unter anderem Datenerfassung, Dokumentation, Klimamanagement und Lieferketten-Management ab. Unternehmen können mit einem Basismodul starten und bei Bedarf erweitern.
Warum ist Glasfaser die Basis fĂŒr KI, Self-Checkout und Echtzeit-Dashboards im Store?
Glasfaser liefert Bandbreite und geringe Latenz, damit KI-Analysen sowie Self-Checkout und Echtzeit-Dashboards in Filialnetzen zuverlĂ€ssig funktionieren. Ohne stabile, breitbandige Anbindung stoßen Systeme an Grenzen, etwa bei Kamera-gestĂŒtzter WarenverfĂŒgbarkeit oder Heatmaps. ZusĂ€tzlich wird Cloud und Edge so verknĂŒpft, dass Daten lokal vorverarbeitet und nur relevante Ereignisse ĂŒbertragen werden.
Wie sollten Handels-IT und Management KI-Projekte im Laden schrittweise einfĂŒhren?
Der Artikel empfiehlt ein Ende-zu-Ende Vorgehen: Tools allein reichen nicht, es braucht klare Verantwortlichkeiten und saubere DatenflĂŒsse. Starten Sie mit einem Piloten in 3 bis 5 Filialen und definieren Sie KPIs wie Umsetzungszeit, Fehlerquote und Compliance-Treffer. Danach sollten mobile Prozesse zuerst stabilisiert und Security-by-Design ĂŒber Rollen, Rechte, Logging und VerschlĂŒsselung umgesetzt werden.

KI bei Telekom: Was zeigte die EuroCIS 2024 fĂŒr den smarten Handel?

Die Deutsche Telekom rĂŒckte auf der EuroCIS 2024 in DĂŒsseldorf (27.–29. Februar) die Rolle der KI bei Telekom und durchgĂ€ngige Digitalpakete fĂŒr den Handel in den Fokus. Gemeinsam mit ServiceNow und Cisco prĂ€sentierte das Unternehmen Komplettlösungen, die Filialprozesse automatisieren, Compliance absichern und Nachhaltigkeit messbar machen – von der Hardware bis zur Cloud-Software, vernetzt ĂŒber leistungsfĂ€hige KonnektivitĂ€t.

Laut EHI-Studie zu Technologietrends im Handel 2023 genießen digitale Prozesse hohe PrioritĂ€t. Genau hier setzt die Telekom an: T-Systems zeigte das neue „Instore Task Management“, dazu kamen die KI-gestĂŒtzte Lösung „Law Monitoring“ sowie der „Telekom Nachhaltigkeitsmanager“ (alle als SaaS). Offizielle Details bĂŒndelt die Telekom-Medieninformation zur EuroCIS (Stand Q1/2024).

Wie automatisiert das Instore Task Management Filialprozesse?

Die Kurzantwort: Das Instore Task Management standardisiert Filialaufgaben auf einer zentralen Plattform – Aufgaben kommen digital an, werden vor Ort mobil erledigt und revisionssicher dokumentiert.

In der Praxis adressiert die Lösung typische EngpĂ€sse: WerbeflĂ€chen anpassen, Aktionsaufbauten, Reinigungen oder Reparaturen. Was zuvor per E-Mail, Excel oder Telefon lief, landet nun als strukturierter Auftrag im System. Filialteams erhalten klare Checklisten, können Fotobelege hochladen und Erledigungen direkt quittieren. Das reduziert RĂŒckfragen, spart Zeit und erhöht die ProzessqualitĂ€t – besonders bei Lieferantenvereinbarungen mit klaren Vorgaben zu Platzierung und Timing.

Technisch handelt es sich um ein aufeinander abgestimmtes Paket aus Hardware, Software und KonnektivitĂ€t. Die Anbindung mobiler EndgerĂ€te (Scanner, Smartphones, Tablets) erlaubt es, Aufgaben am Regal zu schließen. Aus Redaktionssicht ist das relevant, weil es MedienbrĂŒche eliminiert: weniger Friktion zwischen Zentrale und FlĂ€che, schnellere Roll-outs, weniger Fehler in der FlĂ€chenumsetzung. FĂŒr Handelsketten mit vielen Standorten entsteht ein messbarer Effizienzhebel.

Wie senkt KI bei Telekom die Fehlerquote bei GesetzesprĂŒfungen?

„Law Monitoring“ von T-Systems ĂŒberwacht per KI weltweit relevante GesetzesĂ€nderungen und spielt Handlungsempfehlungen in verstĂ€ndlicher Form aus – das reduziert manuelle PrĂŒfaufwĂ€nde und die Fehlerquote in der Compliance.

Gerade im Handel Ă€ndern sich Regularien hĂ€ufig: Deklarationspflichten, Einfuhr- und Verkaufsverbote, Umweltauflagen oder SteuersĂ€tze. Viele Unternehmen verfolgen diese Änderungen noch hĂ€ndisch – mit entsprechendem Risiko. Die KI bei Telekom analysiert fortlaufend Quellen, ordnet Funde thematisch, priorisiert nach Relevanz und unterstĂŒtzt bei der Bewertung der GeschĂ€ftsauswirkungen. Das Ergebnis: schnellere Reaktion, geringeres Haftungsrisiko, bessere Entscheidungsgrundlage fĂŒr Category Management, Einkauf und Rechtsabteilung.

Die Bereitstellung erfolgt als SaaS: Mitarbeitende greifen standortunabhĂ€ngig via Browser zu. In der Redaktion haben sich SaaS-Modelle im Handel bewĂ€hrt, weil sie ohne lokale IT-Projekte skalieren, Updates zentral einspielen und Security-Standards leichter durchsetzen. Wichtig: Auch mit KI bleibt die finale rechtliche Bewertung Aufgabe der Unternehmen – die Lösung versteht sich als FrĂŒhwarn- und Entscheidungsassistenz.

Welchen Beitrag leistet der Telekom Nachhaltigkeitsmanager?

Der Telekom Nachhaltigkeitsmanager bĂŒndelt ESG-Daten, bildet CO2-Bilanzen ab und erleichtert gesetzeskonformes Reporting fĂŒr den europĂ€ischen Markt – modular, cloudbasiert und ohne eigene Server.

Nachhaltigkeit ist zum Vergabekriterium geworden: Kundinnen und Kunden achten darauf, Banken honorieren glaubwĂŒrdige Nachhaltigkeitsstrategien, und in Ausschreibungen entscheidet oft die QualitĂ€t der ESG-Nachweise. Der Baukasten deckt Datenerfassung, Dokumentation, Klimamanagement und Lieferketten-Management ab. Unternehmen starten mit einem Basismodul und erweitern bei Bedarf bis zum Komplettpaket. FĂŒr Handelsorganisationen mit vielen Partnern in der Supply Chain ist die zentrale Datenhaltung ein Vorteil: einheitliche KPIs, weniger Excel-Wildwuchs, schnellere Berichte.

Aus Redaktionssicht lohnt eine klare Governance: Wer liefert welche Daten, in welcher QualitĂ€t, bis wann? In Projekten scheitert ESG hĂ€ufig an Silos – hier hilft es, Workflows und Verantwortlichkeiten frĂŒh im Tool abzubilden. Die KI bei Telekom kann zudem in Zukunft unterstĂŒtzen, etwa beim automatischen Erkennen fehlender Nachweise oder der Anomalie-Erkennung in Emissionsdaten.

Arbeiten im Laden der Zukunft: GerÀte, Netze, Apps

Die Telekom adressiert die Mitarbeiterseite mit MobilgerĂ€ten (inklusive 5G-Optionen), sicherer Infrastruktur, App-Entwicklung und Integration von Office 365. ErgĂ€nzend gibt es Leasingmodelle sowie eine Mitarbeiter-App, die typische Prozesse digitalisiert – von SchichtplĂ€nen bis Schulungen. FĂŒr Handels-IT-Teams ist interessant, dass Telekom und Partner die Kette Ende-zu-Ende betrachten: Device-Management, Netzwerk, IdentitĂ€ten und Security aus einer Hand reduzieren Schnittstellenrisiken.

FĂŒr die FlĂ€che bedeutet das: weniger Papier, mehr Transparenz. Ein Beispiel aus der Praxis: Schulungen fĂŒr Aktionsaufbauten lassen sich als Micro-Learnings in der App verteilen, belegt durch kurze Wissenschecks. In Kombination mit Instore Task Management entsteht ein geschlossener Kreislauf aus Briefing, AusfĂŒhrung und Qualifizierung – nachvollziehbar pro Filiale und Mitarbeitendem.

Warum ist Glasfaser die Basis fĂŒr KI im Handel?

Glasfaser liefert die Bandbreite und Latenz, die KI-Analysen, Self-Checkout und Echtzeit-Dashboards in Filialnetzen erst zuverlÀssig ermöglichen.

Ob Kamerabasierte WarenverfĂŒgbarkeit, Heatmaps fĂŒr Laufwege, digitale Preisschilder oder KI-gestĂŒtzte Prognosen: Ohne stabile, breitbandige Anbindung stoßen Systeme an Grenzen. Die Telekom informierte auf der EuroCIS auch ĂŒber Glasfaserausbau und seine Rolle fĂŒr die digitale Transformation im Store. Aus Redaktionssicht ist der Netzplan der hĂ€ufig ĂŒbersehene Engpass – bevor Sie KI-Projekte auf die FlĂ€che bringen, prĂŒfen Sie Standortanbindung, WLAN-Design und Edge-KapazitĂ€ten. Wer mag, konnte am Stand sogar Glasfaserkabel spleißen und das physische Fundament der Cloud kennenlernen. EindrĂŒcke und GesprĂ€che rund um Retail-Tech bĂŒndelt das Live-Reporting der EuroCIS 2024.

ErgĂ€nzend verknĂŒpft die KI bei Telekom Cloud und Edge: Sensordaten lassen sich lokal vorverarbeiten und nur relevante Ereignisse in die Cloud schicken – das reduziert Kosten und schĂŒtzt die PrivatsphĂ€re, etwa bei Video-Analytics mit strengen DSGVO-Vorgaben.

Welche Einschnitte und Chancen sehen Handels-IT und Management?

Kurz gesagt: Der Nutzen entsteht, wenn Prozesse Ende-zu-Ende digital werden – Tools allein reichen nicht, es braucht klare Verantwortlichkeiten und saubere DatenflĂŒsse.

AufwĂ€nde betreffen vor allem Change-Management, DatenqualitĂ€t und Security. Die Lösungen der Telekom sind darauf ausgelegt, bestehende Systeme einzubinden, statt sie zu ersetzen. FĂŒr die EinfĂŒhrung hat sich ein gestuftes Vorgehen bewĂ€hrt:

  • Mit einem Piloten in 3–5 Filialen starten, KPIs definieren (z. B. Umsetzungszeit, Fehlerquote, Compliance-Treffer).
  • Mobile Prozesse zuerst stabilisieren (WLAN/WAN, GerĂ€teverwaltung, IdentitĂ€ten), dann KI-Use-Cases skalieren.
  • ESG-Reporting frĂŒh als Pflichtprozess etablieren, Verantwortlichkeiten im Tool abbilden.
  • Security-by-Design: Rollen, Rechte, Logging und VerschlĂŒsselung standardisieren.

Aus Redaktionssicht funktionieren Projekte dort am besten, wo Fachbereiche (Vertrieb, Einkauf, Visual Merchandising), IT und Recht gemeinsam entscheiden. Die Telekom positioniert sich hier als Generalunternehmer mit Partnern wie ServiceNow und Cisco – das reduziert KomplexitĂ€t, gerade in heterogenen Filiallandschaften.

Fazit

EuroCIS 2024 zeigte: Die KI bei Telekom ist kein Selbstzweck, sondern Teil kompletter Lösungen fĂŒr den Handel. Instore Task Management digitalisiert Filialaufgaben messbar, Law Monitoring reduziert Compliance-Risiken, der Nachhaltigkeitsmanager strukturiert ESG-Daten. Zusammen mit MobilgerĂ€ten, Security und Glasfaser entsteht ein tragfĂ€higes Fundament fĂŒr Echtzeit-Analysen und neue Services. Wer Schritt fĂŒr Schritt vorgeht, Prozesse standardisiert und saubere DatenflĂŒsse sicherstellt, hebt den Nutzen schnell auf Filial- und Unternehmensebene.

Die EuroCIS 2024 steht im Zeichen innovativer digitaler Lösungen und KI-Technologien, die den Einzelhandel revolutionieren. Besonders interessant sind die Entwicklungen im Bereich des Smart Retail, wo Technologien wie das Neues MagentaTV eine zentrale Rolle spielen. Dieses System bietet nicht nur Unterhaltung, sondern auch personalisierte Shopping-Erlebnisse, die das Einkaufen fĂŒr Kunden angenehmer und effizienter gestalten.

DarĂŒber hinaus zeigt die Deutsche Telekom, wie KĂŒnstliche Intelligenz im Einzelhandel eingesetzt werden kann, um das Kundenerlebnis zu verbessern und den Umsatz zu steigern. Ein weiteres Highlight ist die Integration von Smart-Home-Technologien in den Einzelhandel. Produkte wie der Wischroboter RCF 3 von KĂ€rcher demonstrieren, wie Automatisierung den Alltag erleichtern kann, was auch auf LadenflĂ€chen anwendbar ist.

Die Verbindung zwischen effizienter Technologie und nachhaltigem Wirtschaften wird ebenfalls thematisiert. Innovative Lösungen, wie die klimafreundliche Heizungen, zeigen, dass Technologie nicht nur die Effizienz, sondern auch die UmweltvertrĂ€glichkeit von GeschĂ€ftsrĂ€umen verbessern kann. Diese Technologien tragen dazu bei, den Energieverbrauch zu senken und die Betriebskosten zu minimieren, was sie zu einer wertvollen Investition fĂŒr moderne EinzelhĂ€ndler macht.

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