Schnelle Antworten
Wie viel Heizenergie können Funkthermostate in Hotels wirklich sparen?
Wodurch entstehen die Einsparungen bei Funkthermostaten in Nichtwohngebäuden?
Wie funktioniert die Nachrüstung von LoRaWAN-Funkthermostaten im Bestand?
Welche Rolle spielt LoRaWAN bei Funkthermostaten für große Gebäude?
Für welche Einrichtungen lohnt sich die Umrüstung auf Funkthermostate?
Was sollten Betreiber beim Start der Profile für Akzeptanz und Komfort beachten?
Energieeffizienz durch Funkthermostate in Hotels, Kliniken und Büros
Energieeffizienz durch Funkthermostate in Hotels gewinnt spürbar an Dynamik: Betterspace meldet Stand 2025 mehr als 75.000 ausgelieferte Funkthermostate in Hotels, Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Büros – allein rund 33.000 davon mit neuer LoRaWAN-Funktechnologie im zurückliegenden Jahr. Die Kombination aus smarter Software (better.energy), Sensorik und Funkthermostaten senkt den Heizenergieverbrauch in Nichtwohngebäuden laut Anbieter um bis zu 31 Prozent.
Die Bedeutung von Energieeffizienz in Hotels und anderen Einrichtungen
Der Bedarf an Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz ist branchenübergreifend gestiegen. Betterspace registriert seit Anfang 2023 eine deutliche Verschiebung: Rund die Hälfte der Anfragen kommt inzwischen aus Healthcare und Büroimmobilien. Der Treiber sind gestiegene Energiepreise, CO₂-Ziele sowie der Wunsch nach planbaren Betriebskosten – gerade in 24/7-betriebenen Häusern wie Kliniken oder Pflegeeinrichtungen, in denen Leerstände und Belegungswechsel sich stark auf die reale Heizlast auswirken.
Wie viel Energie sparen Funkthermostate in Hotels wirklich?
Bis zu 31 Prozent weniger Heizenergie sind mit occupancy-basierter Regelung und zentralem Energiemanagement realistisch (Stand 2025). Die genaue Einsparung hängt von Gebäudezustand, Nutzung, Außentemperatur und Regelgüte ab.
In der Praxis entstehen Einsparungen vor allem durch automatische Absenkung bei Nichtbelegung, bedarfsgerechte Vorwärmzeiten sowie unterbundene Überheizung. Systeme wie better.energy verknüpfen Belegungsdaten (z. B. aus PMS in Hotels) mit Raum-Sensorik. Das verhindert typische Verluste durch dauerhaft geöffnete Thermostatventile oder manuelle Fehlbedienung – ein Thema, das in Krankenhäusern und Fluren häufig beobachtet wird.
Einfach und flexibel: Erfolgsfaktor smarte Funktechnologie
Die LoRaWAN-Hardware von Betterspace (Roll-out seit Anfang 2023) erleichtert Großprojekte mit mehreren tausend Komponenten in einem Gebäude. Dank großer Reichweiten und guter Durchdringung in massiven Bauten lassen sich Bestandsheizkörper ohne Leitungsverlegung einbinden – relevant für Hotels mit dicken Wänden oder Kliniken mit weit verzweigten Trakten. Multi-Property-Funktionen der Plattform unterstützen zudem die zentrale Steuerung mehrerer Standorte.
Die Rolle der LoRaWAN-Technologie
LoRaWAN überbrückt Etagen und Brandschutzabschnitte mit wenigen Gateways. Batteriebetriebene Funkthermostate kommunizieren Zustände (Soll-/Ist-Temperaturen, Ventilstellung), empfangen Profile und Belegungsregeln. Aus Redaktionssicht sind stabile Funknetze und saubere Kanalplanung in großen Gebäuden ein Praxis-Schlüssel, um Latenzen zu minimieren und Profile zuverlässig auszurollen.
Wie funktioniert die Nachrüstung mit LoRaWAN-Funkthermostaten?
In der Regel werden bestehende Thermostatköpfe gegen batteriebetriebene LoRaWAN-Modelle getauscht; bauliche Eingriffe oder Eingriffe in den Heizkreis entfallen. Die Inbetriebnahme erfolgt per Einlernen ins Gateway und Zuweisung der Räume in der Software.
Typischer Ablauf (Bestand ohne Gebäudeleittechnik):
- Tausch der mechanischen Thermostatköpfe gegen LoRaWAN-Funkthermostate an Heizkörpern oder Fancoils
- Installation weniger Gateways pro Gebäudeabschnitt, Anbindung an die Cloud
- Raumstrukturen, Zeitprofile und Belegungsregeln in der Plattform anlegen
- Optional: Kopplung an PMS/Belegungsdaten (Hotel), Dienstpläne (Klinik) oder Buchungssysteme (Büro)
In der Praxis hat sich gezeigt: Der größte Hebel liegt in gut abgestimmten Profilen – etwa Nacht- und Leerstandsabsenkung sowie automatisches Hochfahren vor Check-in, OP-Betrieb oder Meetingbeginn. Schulung des Facility-Teams beschleunigt die Feinjustierung in den ersten Betriebswochen.
Datenschutz und Sicherheit: Ein Muss für moderne Energiemanagement-Lösungen
Betterspace betreibt die Plattform in einem EU-Rechenzentrum (Amsterdam) und hat Funktionen für mandantenfähige Multi-Property-Verwaltung implementiert. Für Unternehmen mit mehreren Standorten erleichtert das rollenbasierte Rechte, getrennte Datenräume und revisionssichere Protokolle. Das Unternehmen setzt zudem auf Unterstützung durch Microsoft Fast Track und kooperiert strategisch mit der Deutschen Telekom, um Reichweite und Betriebssicherheit der IoT-Anbindung auszubauen (Stand 2025).
Für wen lohnt sich die Umrüstung – Hotellerie, Kliniken oder Büros?
Für alle drei Segmente, weil die Einsparmechanik gleich ist: bedarfsgerechtes Heizen nach Belegung, zentrale Regeln und weniger manuelle Eingriffe. Besonders stark nachgefragt ist die Lösung derzeit im Healthcare-Bereich.
Hotels profitieren von der Kopplung an PMS/Check-in-Zeiten und der Möglichkeit, Komfortzonen je Zimmerkategorie zu definieren. Kliniken und Pflegeeinrichtungen nutzen feste Temperaturbänder für Patientenzimmer und Absenkungen in Nebenräumen; manuelle „Übersteuerungen“ an Thermostaten werden reduziert. Büros gewinnen durch Kalenderintegration, Wochenprofile und automatisches Absenken in Randzeiten sowie an Brückentagen.
Die Vorteile smarter Funkthermostate
Der Nutzen für Betreiber lässt sich klar benennen:
- Messbare Einsparungen: bis zu 31 Prozent weniger Heizenergie durch occupancy-basierte Regelung und zentrale Profile
- Skalierbarkeit: von einzelnen Etagen bis zu Portfolios mit vielen Gebäuden dank Multi-Property-Funktionen
- Bestandsschonend: Nachrüstbar ohne Eingriff in Rohrleitungen, meist ohne Betriebsunterbrechung
- Transparenz: Status, Temperaturen und Ventilstellungen pro Raum; Alarme bei Abweichungen
- Komfort: Automatisches Vorheizen vor Nutzung, definierte Zieltemperaturen je Nutzungstyp
Die zentrale Plattform reduziert zugleich den Aufwand für das Facility-Management. Aus Redaktionssicht lohnt es sich, anfangs „sanfte“ Temperaturbänder zu wählen und später zu schärfen – so steigt die Akzeptanz bei Personal und Gästen/Patienten.
Intelligente Softwarelösungen für optimale Ergebnisse
Die Software better.energy verknüpft Geräteverwaltung, Regelwerke und Reporting. Sie ist darauf ausgelegt, Nichtwohngebäude wie Hotels, Büros und Kliniken aus einer Oberfläche zu steuern. Hintergrund und Einordnung zum Unternehmen liefert das KfW-Porträt über Betterspace. Konkrete Fakten zu Auslieferungszahlen, LoRaWAN-Roll-out und neuen Plattformfunktionen fasst die Presseinformation von Betterspace zusammen.
Erfolgsbeispiele aus der Praxis
Viele Projekte sind Bestandssanierungen mit laufendem Betrieb. Häufige Muster: Hotels starten mit einem Gebäudeflügel und rollen nach der Heizperiode auf das gesamte Haus aus; Kliniken priorisieren Patientenzimmer und reduzieren in Fluren auf ein konstantes, niedrigeres Niveau; Büros koppeln Meetingräume an Kalenderbuchungen. Erfahrungswert: Wo zuvor uneinheitliche manuelle Einstellungen dominierten, bringt die Zentralisierung schnelle, sichtbare Effekte – ohne Komforteinbußen.
Fazit
Funkthermostate mit LoRaWAN und eine zentrale Energiemanagement-Plattform liefern in Hotels, Kliniken und Büros schnelle, skalierbare Effizienzgewinne. Betterspace berichtet Stand 2025 über 75.000 installierte Geräte und Einsparungen von bis zu 31 Prozent durch occupancy-basierte Regelung. Die Nachrüstung bleibt baulich schlank, Multi-Property-Funktionen erleichtern den Betrieb über Standorte hinweg. Aus Redaktionssicht profitieren Betreiber, die Profile konsequent an Belegung und Nutzung koppeln – das senkt Kosten, stabilisiert den Komfort und macht Energieeffizienz durch Funkthermostate in Hotels und anderen Nichtwohngebäuden planbar.
Betterspace hat mit der Installation von 75.000 Funkthermostaten in Hotels, Kliniken und Büros einen großen Schritt zur Steigerung der Energieeffizienz gemacht. Diese innovativen Thermostate helfen dabei, den Energieverbrauch zu optimieren und somit Kosten zu senken. Die Technologie ist besonders in großen Gebäuden von Vorteil, wo eine präzise Steuerung der Raumtemperatur notwendig ist.
Ein weiteres spannendes Projekt im Bereich der Energieeffizienz ist die Wärmepumpe Mehrfamilienhaus Umrüstung. Hierbei werden bestehende Heizsysteme durch moderne Wärmepumpen ersetzt, die ebenfalls zur Reduzierung des Energieverbrauchs beitragen. Diese Umrüstungen sind nicht nur umweltfreundlich, sondern bieten auch langfristige Kosteneinsparungen.
Für die Umsetzung solcher Projekte sind oft Simulationswerkzeuge notwendig. Eines davon ist das Simulationswerkzeug für dezentrale Energienetze. Mit dieser Software können verschiedene Szenarien durchgespielt werden, um die effizienteste Lösung für die Energieversorgung zu finden. Dies ist besonders wichtig, um die bestmögliche Nutzung der Ressourcen sicherzustellen.
Auch im Bereich der vernetzten Gesundheitsprodukte gibt es interessante Entwicklungen. Zum Beispiel tragen vernetzte Gesundheitsprodukte dazu bei, die Effizienz im Gesundheitswesen zu steigern. Diese Produkte ermöglichen eine bessere Überwachung und Analyse von Gesundheitsdaten, was zu einer effizienteren Behandlung und Betreuung führt.
