Storys & Hindergründe

Verbindung realer und digitaler Industriewelt: Rockwell und Microsoft auf der Hannover Messe 2024

Auf der Hannover Messe 2024 präsentieren Rockwell Automation und Microsoft wichtige Technologie-Integrationen, die Fabrikboden und Cloud zusammenführen. Sie verbinden OT- und IT-Systeme, liefern Echtzeit-Insights, KI-gestützte Analysen und treiben effizientere Produktionsprozesse voran.

Rockwell und Microsoft verbinden reale und digitale Industriewelten

Verbindung realer und digitaler Industriewelt: Der Schlüssel zur Zukunft der Fertigung

Die Verbindung realer und digitaler Industriewelt steht 2025 im Zentrum der strategischen Partnerschaft von Rockwell Automation und Microsoft. Ziel ist es, Fabriken mit KI, Cloud und digitalen Zwillingen messbar effizienter, flexibler und nachhaltiger zu machen – von der Entwicklungsumgebung bis zum Shopfloor.

Was kündigen Rockwell und Microsoft konkret an?

Auf der Hannover Messe 2024 zeigten beide Unternehmen drei zentrale Technologie-Integrationen rund um KI-gestütztes Design, vernetzte Daten und agile Produktionsoptimierung. Im Fokus: digitale Zwillinge, Edge-to-Cloud-Datenflüsse und ein adaptiver Cloud-Ansatz mit Microsoft Azure für skalierbare, autonome Abläufe.

Im Rockwell-Bereich am Microsoft-Stand (Halle 17, G06) liefen Live-Demos, die Daten aus realen Anlagen in Microsoft Azure zusammenführen. Hersteller sahen, wie sich Planungs-, Betriebs- und Wartungsprozesse mit Rockwells FactoryTalk Edge- und Cloud-Lösungen verschlanken lassen – inklusive KI-Assistenz in der Konstruktion und Qualitätsprüfung. Quellen: Rockwell-Presseinfo zur Hannover Messe, PR Newswire-Meldung.

Einführung in die Verbindung realer und digitaler Industriewelt

Das gemeinsame Ziel der Partner lautet: weniger Komplexität, mehr Produktivität und reproduzierbare Verbesserungen im großen Maßstab. Kern dafür sind einheitliche Datenmodelle, eine durchgängige Architektur von Edge bis Cloud und KI, die Muster in Qualitäts- und Prozessdaten erkennt statt nur rückblickend zu berichten. Aus Redaktionssicht sind genau diese Stellschrauben entscheidend, damit Digitalisierungsprojekte nicht in Pilotinseln stecken bleiben.

Welche Bausteine stecken hinter der Integration?

Die Messe-Exponate zeigten einen durchgehenden Daten- und Workflowschritt von der Entwicklung bis zum Betrieb – inklusive Echtzeitfeedback aus der Linie:

  • FactoryTalk Design Studio Copilot für KI-gestützte Engineering-Aufgaben und vereinfachte User Journeys.
  • Digitale Zwillinge und Simulation mit Emulate3D; Integration der NVIDIA Omniverse Cloud-APIs für Live-Zusammenarbeit und Dateninteroperabilität.
  • FactoryTalk Edge-/Cloud-Stack für Datenerfassung, Kontextualisierung und Analyse, gekoppelt mit Azure IoT und Microsoft Cloud for Manufacturing.
  • Plex Manufacturing Execution System (MES) plus FactoryTalk DataMosaix für qualitatives Prozess-Tracking, Ursachenanalysen und Korrekturmaßnahmen.
  • Autonomes Materialhandling mit dem AMR OTTO 100; Performance-Tracking in Azure-Dashboards in Echtzeit.
Baustein Nutzen in der Praxis Messebeispiel
Digitale Zwillinge (Emulate3D + Omniverse) Virtuelles Inbetriebnehmen, schnellere Iterationen, weniger Stillstand Qualitätsprüfungssimulation angelehnt an Nestlé
FactoryTalk Design Studio Copilot Beschleunigtes Design, Assistenz für Engineering-Teams Generative KI unterstützt bei PLC-nahen Aufgaben
Plex MES + DataMosaix Transparenz, KI-gestützte Root-Cause-Analysen, Korrekturmaßnahmen Qualitäts-Dashboards mit kontextualisierten Live-Daten
Azure Adaptive Cloud Skalierung von Apps und Insights, Vereinheitlichung über Standorte Gemeinsame Architektur Rockwell–Microsoft, Datenfluss in Echtzeit
OTTO 100 (AMR) Automatisierte Materialflüsse, höherer Durchsatz Autonomes Verpackungs- und Sortierszenario

Wie gelingt die Verbindung realer und digitaler Industriewelt auf der Messe?

Die Live-Demos koppeln Sensorik, Steuerungen und AMRs mit Cloud-Services, sodass Simulation und Realität denselben Datenpuls teilen. So werden Änderungen im digitalen Zwilling unmittelbar am physischen Ablauf sichtbar – und umgekehrt.

Konkret heißt das: Ein digitaler Zwilling eines Qualitätsprüfprozesses erhält Live-Daten von der Linie, KI bewertet Abweichungen, schlägt Korrekturen vor und speist die Ergebnisse in Dashboards zurück. In der Praxis verschiebt das Qualitätssicherung von reaktiv zu prädiktiv. Aus Redaktionssicht ist diese Durchgängigkeit der Punkt, an dem „Showcase“ in belastbaren Nutzen kippt: weniger Ausschuss, schnellere Anläufe, nachvollziehbare Ursachenketten.

Welche Rolle spielen digitale Zwillinge und KI wirklich?

Digitale Zwillinge dienen als gemeinsame Sprache zwischen Planung, Betrieb und Instandhaltung, während KI Datenrauschen in umsetzbare Entscheidungen übersetzt. Zusammen verkürzen sie die Zeit bis zur Serienreife und stabilisieren die Linie im laufenden Betrieb.

Neu ist die Tiefe der Integration: Mit NVIDIA-APIs in Emulate3D entsteht ein kollaborativer Zwilling, der nicht nur Geometrie, sondern auch Prozesslogik, Qualitätsregeln und Materialfluss abbildet. Microsoft Azure verknüpft diese Modelle mit Live-Telemetrie. Hersteller können damit virtuelle Inbetriebnahmen (virtual commissioning) wiederholt ausrollen und kontinuierlich mit Realitätsdaten füttern – ein entscheidender Schritt von einmaligen PoCs zu skalierter Transformation.

Wie profitieren Hersteller – und ab wann lohnt sich der Einsatz?

Der Nutzen zeigt sich, sobald datenintensive Prozesse (Qualität, Rüsten, Logistik) im Fokus stehen und mehrere Linien oder Standorte einheitlich geführt werden. Dann überwiegen reduzierte Ausschussquoten, kürzere Stillstände und reproduzierbare Verbesserungen den Implementierungsaufwand.

Typische Effekte aus ähnlichen Projekten sind schnellere Ramp-ups, stabilere Taktzeiten und weniger manuelle Inspektionen durch KI-Hilfen. Entscheidend ist ein sauberer Start: pilotieren mit einem klar umgrenzten Prozess (z. B. Verpackungslogistik), digitale Zwillinge eng mit MES verbinden, Edge-to-Cloud-Datenpfade robust aufsetzen, dann auf weitere Linien skalieren. In der Praxis hat sich gezeigt: Ohne durchgängige Datenkontextualisierung bleibt der ROI hinter den Erwartungen zurück – hier liefern Plex MES und DataMosaix den nötigen Unterbau.

Die Rolle von Rockwell Automation und Microsoft

Rockwell bringt industrielle Automatisierung und das FactoryTalk-Portfolio ein, Microsoft die Azure-Plattform samt Branchen-Cloud und KI-Services. Das PartnerNetwork ergänzt Netzwerk- und Sicherheitsbausteine sowie Geräte wie AMRs. Diese Arbeitsteilung ist relevant, weil OT- und IT-Stacks selten aus einem Guss sind. Ein adaptiver Cloud-Ansatz erlaubt es, Altsysteme anzubinden, Daten konsistent zu modellieren und KI-Funktionen schrittweise auszurollen. Laut Rockwell ist Rockwell zudem Bestandteil der Microsoft-Flaggschiffausstellung, die Design, Betrieb und Instandhaltung in einer Umgebung vereint.

Was bedeutet das für Planung, Betrieb und Instandhaltung?

Planung beschleunigt sich durch KI-Assistenz im Engineering und virtuelle Abnahmen. Betrieb profitiert von einheitlichen Datenflüssen und Echtzeit-Transparenz. Instandhaltung wechselt von kalenderbasiert zu zustandsbasiert – gestützt durch Anomalieerkennung und Ursachenanalysen.

Aus Redaktionssicht sollten Hersteller drei Hausaufgaben priorisieren: Datenqualität (einheitliche Semantik über Linien hinweg), OT/IT-Security parallel zur Vernetzung denken und das Shopfloor-Personal früh einbinden. Nur dann heben KI und digitale Zwillinge ihr Potenzial – nicht als Insellösung, sondern als gemeinsam genutztes Arbeitsmittel.

Fazit

Rockwell Automation und Microsoft zeigen auf der Hannover Messe 2024, wie die Verbindung realer und digitaler Industriewelt praktisch funktioniert: mit digitalen Zwillingen, KI-Assistenz und einem durchgehenden Edge-to-Cloud-Stack. Die Demos – von Nestlé-inspirierter Qualitätsprüfung bis zum OTTO-100-AMR – verdeutlichen skalierbare Workflows statt isolierter Showcases. Wer mit klar umrissenen Prozessen startet, Daten sauber kontextualisiert und früh skaliert, realisiert schnelleren Ramp-up, weniger Ausschuss und stabileren Betrieb. Stand 2025 ist das kein Zukunftsversprechen mehr, sondern ein belastbarer Fahrplan für die intelligente Fabrik.

Auf der Hannover Messe 2024 haben Rockwell Automation und Microsoft bedeutende Technologie-Integrationen angekündigt. Diese Partnerschaft soll die reale und digitale Industriewelt enger miteinander verbinden. Solche Innovationen sind ein wichtiger Schritt in Richtung einer vernetzten Zukunft. Die Integration von realen und digitalen Systemen bietet zahlreiche Vorteile, wie etwa verbesserte Effizienz und optimierte Prozesse.

Ein weiteres Beispiel für die Verschmelzung von Technologie und Alltag ist das Metaverse Gebäudemanagement. Diese Innovation von Shenglong revolutioniert das Smart Building Management. Durch die Nutzung des Metaverse können Gebäude effizienter verwaltet und überwacht werden. Dies zeigt, wie digitale Technologien die reale Welt verbessern können.

Auch im Bereich der Energieeffizienz gibt es spannende Entwicklungen. Die energieeffiziente Beleuchtung ist ein gutes Beispiel dafür. Durch den Einsatz von LED und Smart Bulbs können Sie nicht nur Energie sparen, sondern auch die Beleuchtung in Ihrem Zuhause optimal steuern. Solche Technologien sind ein weiterer Schritt in Richtung einer nachhaltigen und vernetzten Zukunft.

Ein weiteres interessantes Thema ist die Smart Home Indoor-Gärtnern. Diese Technologie ermöglicht es Ihnen, Pflanzen in Ihrem Zuhause automatisch zu pflegen. Mit Hilfe von Sensoren und automatisierten Bewässerungssystemen können Sie sicherstellen, dass Ihre Pflanzen immer die richtige Menge Wasser und Licht erhalten. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie digitale Technologien unseren Alltag verbessern können.

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