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Smarter Supermarkt: LateBird eröffnet in der Libori-Galerie

LateBird ist der erste smarte Supermarkt in der Libori-Galerie. Er verbindet automatische Kassen, bargeldlose Zahlung und Sensorik, damit sie rund um die Uhr schnell und kontaktarm einkaufen. Lokalprodukte und Datenschutz stehen im Fokus.

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Smarter Supermarkt LateBird in der Libori-Galerie

Smarter Supermarkt in Paderborn: So funktioniert der LateBird in der Libori-Galerie

Ende November eröffnete die LateBird Deutschland GmbH aus Paderborn-Sennelager ihren ersten vollautomatisierten Smart Store innerhalb eines Einkaufszentrums – in der Libori-Galerie in Paderborn. Bislang kannte man das System vor allem als Container-Lösung an Autobahn-Ladeparks. Die Inhouse-Variante ist ein neues Kapitel für das Konzept.

Was steckt hinter dem Konzept des smarten Supermarkts?

Ein smarter Supermarkt wie der LateBird kommt vollständig ohne Verkaufspersonal aus. Kunden wählen Produkte an einem Touch-Terminal aus, bezahlen bargeldlos und erhalten ihre Ware innerhalb weniger Minuten über ein Warenausgabeband.

Zusätzlich lässt sich das Sortiment per Tablet oder Smartphone von unterwegs durchstöbern und vorbestellen. Eine automatische Reservierungsfunktion stellt sicher, dass die ausgewählten Produkte für einen definierten Zeitraum bereitstehen – praktisch, wenn man auf dem Heimweg noch schnell einkaufen möchte, ohne zu riskieren, dass ein Artikel vergriffen ist.

Centermanager Knud Kistenmacher bringt den praktischen Mehrwert auf den Punkt: „Mit dem LateBird in der Libori-Galerie schließen wir eine Nahversorgungslücke in der Paderborner Innenstadt. Und wir ermöglichen den Einkauf an jedem Wochentag – also auch am Wochenende."

Welche Produkte sind im LateBird erhältlich?

Das Sortiment umfasst bis zu 650 verschiedene Artikel aus mehreren Kategorien – von Grundnahrungsmitteln bis zu Impulskäufen.

  • Lebensmittel des täglichen Bedarfs: Milch, Sahne, Zucker, Käse, Wurst
  • Gekühlte Getränke und Energydrinks
  • Snacks, Süßigkeiten und salzige Knabbereien
  • Tabakwaren
  • Vegane Müslis und Toppings der Marke Brekky (One Origin)
  • Getränkemarken von MBG global, darunter Scavi & Ray, Salitos und Effect

Ergänzt wird das Hauptsystem durch zwei vollautomatisierte LB 100-Verkaufsautomaten, die jeweils bis zu 120 weitere Produkte bereithalten. Beide Paderborner Kooperationspartner – MBG global und das Start-up One Origin – sind bewusst lokal verankert, was dem Standortkonzept eine regionale Note gibt.

Wie unterscheidet sich die Inhouse-Variante von der Container-Lösung?

Die Container-Variante des LateBird ist bereits an mehreren Standorten in Deutschland im Einsatz, unter anderem an den ENBW- und IONITY-Ladeparks an der Autobahn A7 in Bispingen sowie in Rostock – dort unter der Marke REWE ready betrieben. Die Libori-Galerie ist der erste Standort, an dem das System raumintegriert, also ohne Container, betrieben wird.

Der Unterschied ist nicht nur technischer Natur. Jens Stolze, bei LateBird verantwortlich für Produktion, Finanzen und Personal, hebt hervor: „In der Libori-Galerie eröffnen wir den ersten Inhouse-Store – ohne Container, dafür aber mit Sitzgelegenheiten für kleine Pausen." Aus Redaktionssicht ist das ein interessanter Schritt: Der LateBird entwickelt sich von einem reinen Versorgungsautomaten zu einem kleinen Aufenthaltsort, der sich in den Kontext eines Einkaufszentrums einfügt.

Dass Shopping-Malls zunehmend mit Leerstand kämpfen, macht solche Konzepte strategisch attraktiv. LateBird selbst hat das auf LinkedIn offen angesprochen: Smarte Stores könnten genau dort eine sinnvolle Nachnutzung sein.

Expansion und Auszeichnungen: Wo steht LateBird heute?

Die LateBird Deutschland GmbH wurde im September 2020 von Markus Belte gegründet, der die Idee bereits 2018 entwickelte. Das Unternehmen beschäftigt aktuell 38 Mitarbeiter und wächst weiter. 2022 erhielt LateBird den Top Supplier Retail Award, vergeben vom Einzelhandelsinstitut und der Lebensmittelzeitung – eine Auszeichnung, die die Technologiereife des Systems unterstreicht.

Jens Stolze gibt die Wachstumsrichtung vor: „Alle Anzeichen im Markt stehen auf Wachstum. Aus diesem Grund sind wir immer auf der Suche nach guten Mitarbeitern." Neben den Container-Lösungen in verschiedenen Größen bietet LateBird inzwischen auch Verkaufsautomaten für Hotels, Tankstellen und Supermärkte an.

Fazit

Der LateBird in der Paderborner Libori-Galerie zeigt, wie ein smarter Supermarkt ohne Personal im Alltag funktionieren kann: breites Sortiment, intuitive Bedienung am Terminal, bargeldlose Zahlung und Warenausgabe ohne Warteschlange. Die Inhouse-Variante ist gegenüber dem bekannten Container-Modell ein echter Schritt nach vorn – gestalterisch wie konzeptionell. Ob das Modell in anderen deutschen Einkaufszentren Schule macht, bleibt abzuwarten. Die Voraussetzungen – Leerstand in Malls, steigender Bedarf an flexibler Nahversorgung, ausgereifte Automatisierungstechnik – sprechen jedenfalls dafür.

Die Einführung des ersten smarten Supermarkts, LateBird, in der Libori-Galerie markiert einen Wendepunkt in der Art und Weise, wie wir einkaufen. Dieses innovative Konzept vereint Technologie und Komfort, um das Einkaufserlebnis zu revolutionieren. Ähnlich fortschrittliche Ansätze finden sich auch in anderen Bereichen des täglichen Lebens, wie zum Beispiel im autonomen Betrieb von Supermärkten nach Ladenschluss. EDEKA autonomer Betrieb nach Ladenschluss ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Technologie dazu verwendet wird, den Kunden mehr Flexibilität und Effizienz zu bieten.

Die Technologie hinter solchen Projekten ist nicht nur auf den Einzelhandel beschränkt. Im Bereich der smarten Technologien gibt es zahlreiche Anwendungen, die darauf abzielen, unseren Alltag zu vereinfachen und zu verbessern. Ein besonders faszinierendes Beispiel ist das Smart Home Wassermanagement. Diese Technologie ermöglicht es, den Wasserverbrauch intelligent zu steuern und zu optimieren, was nicht nur Wasser spart, sondern auch die Kosten für den Verbraucher senkt.

Die Integration von Smart-Technologien in den Alltag führt zu einer signifikanten Verbesserung der Energieeffizienz. Ein weiterer Bereich, in dem smarte Lösungen große Fortschritte machen, ist das Energiemanagement in Haushalten. Die Seite Stromverbrauch per App kontrollieren bietet wertvolle Tipps, wie man mithilfe moderner Technologie den Energieverbrauch überwachen und effizient gestalten kann. Dies ist ein entscheidender Schritt zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks und zur Förderung eines nachhaltigeren Lebensstils.

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