Schnelle Antworten
Wie beliebt ist Kartenzahlung im Urlaub 2024 in Deutschland?
Warum nehmen so viele Urlauber 2024 Karte oder Smartphone zum Bezahlen mit?
Müssen Sie im Urlaub neben der Karte auch Bargeld einplanen?
Welche Gebühren sollten Sie bei Kartenzahlung und Abhebungen im Ausland prüfen?
Welche Karte ist für den Urlaub besser: Debit, Giro oder Kredit?
Wann lohnt sich im Urlaub eine zusätzliche Kreditkarte?
norisbank Sommerumfrage 2024: Karte ist als Zahlungsmittel auf Reisen beliebter denn je – norisbank Sommerumfrage 2024 Kartenzahlung Urlaub
Die Rückkehr der Kartenzahlung im Urlaub
Die Mehrheit der Deutschen startet mit Karte in den Sommerurlaub 2024: Laut norisbank Sommerumfrage 2024 bevorzugen 52,9 Prozent Kartenzahlung – ein klarer Rückenwind für kontaktloses Bezahlen per Karte oder Smartphone im Urlaub. Damit bestätigt die Studie den Trend, dass die Bequemlichkeit und Transparenz digitaler Zahlungen wieder stärker zählen als der kurzfristige Bargeld-Rückgriff im Vorjahr.
Wie beliebt ist Kartenzahlung im Urlaub 2024?
52,9 Prozent der Befragten nehmen 2024 Kredit-/Debitkarte oder Giro-/Maestro-Karte „unbedingt“ mit in den Urlaub – 2019 waren es 39,9 Prozent. Der Trend zur Kartenzahlung legt damit weiter zu, getragen von kontaktlosem Bezahlen und Mobile Payment.
Im Jahresvergleich bedeutet das einen Zuwachs um rund 5 Prozentpunkte gegenüber 2023 (48,0 Prozent). Besonders hoch ist die Kartenpräferenz in den Gruppen bis 49 Jahre sowie bei Haushalten mit Nettoeinkommen über 2.500 Euro (rund 55 bzw. 60 Prozent). Aus Nutzersicht überzeugen zwei Punkte: Kein ständiges Bargeldnachfüllen und volle Ausgabenkontrolle über die App – Letzteres schätzen rund 18 Prozent der Kartennutzer.
Die norisbank fasst zentrale Ergebnisse der Studie öffentlich zusammen; die vollständige Pressemitteilung ist hier abrufbar: Presseportal-Meldung zur norisbank Sommerumfrage 2024 (veröffentlicht am 06.06.2024).
Beliebtheit der Kartenzahlung steigt kontinuierlich
Über fünf Jahre betrachtet zeigt sich ein klarer Aufwärtspfad (2019: 39,9 Prozent; 2020: 46,3; 2021: 49,6; 2022: 50,7; 2023: 48,0; 2024: 52,9). Die Pandemiejahre 2020/21 haben die Akzeptanz für kontaktloses Bezahlen spürbar erhöht; diese Verhaltensänderung bleibt stabil. Aus Redaktionssicht spiegelt das, was wir in Hotels, an Mautstationen, bei Mietwagen und selbst an Strandkiosken sehen: Wo Terminals stehen, zahlen Reisende heute fast reflexartig mit Karte oder Smartphone.
Ein Blick nach vorn: Für 2025 weist eine Folgebefragung ebenfalls eine starke Kartenpräferenz aus (andere Stichprobe/Methodik), was die allgemeine Entwicklung untermauert. Für 2024 bleibt jedoch die hier zitierte norisbank Sommerumfrage die maßgebliche Referenz.
Smarter Mix: Bargeld für alle Fälle und Karte für einen stressfreien Urlaub
Trotz des Trends: 47,1 Prozent zahlen im Urlaub gern bar. Das hat praktische Gründe: In abgelegenen Regionen oder in kleineren Läden ist Kartenzahlung nicht durchgängig möglich. In der Praxis hat sich ein Mix bewährt: Kleine Summe Bargeld für Trinkgelder, Parkautomaten oder Märkte – Karte für Buchungen, Restaurantrechnungen und Transport.
Selbst ausgesprochene Bargeldfans packen die Karte ein – oft zum Abheben am Automaten. Rund 20 Prozent nutzen dafür die Giro-/Maestro-Karte, rund 15 Prozent Kredit-/Debitkarten. Jüngere (18–34 Jahre) bereiten sich dabei besonders gründlich vor: Rund 70 Prozent prüfen vorab mögliche Automatenentgelte oder kostenlose Abhebemöglichkeiten am Reiseziel.
Welche Gebühren und Wechselkurse sollten Sie im Urlaub beachten?
Kurzantwort: Prüfen Sie vor Reiseantritt Abhebegebühren, Auslandseinsatzentgelte und dynamische Währungsumrechnung (DCC). Lehnen Sie DCC am Terminal ab und zahlen Sie in der Landeswährung, um ungünstige Kurse zu vermeiden.
Im Ausland können drei Kostenarten zusammenkommen: Entgelte Ihres Kartenherausgebers (Abheben/Zahlung), Gebühren des Automatenbetreibers und schlechtere Kurse durch DCC. Aus Redaktionssicht lohnt es sich, in der Banking-App Limits und Gebühreninfos zu checken und DCC konsequent abzuwählen. Eine kompakte Übersicht zu Gebührenaspekten bei Auslandszahlungen liefert die norisbank auf ihrer Serviceseite: „Kreditkarte im Ausland: weltweit bezahlen“ (Stand 2025, mit generellen Tipps).
- Im Terminal „in Landeswährung zahlen“ wählen, nicht in Euro per DCC.
- Abhebegebühren am Automaten prüfen; ggf. anderen Automaten wählen.
- Auslandseinsatzentgelt der eigenen Karte kennen; App-Hinweise nutzen.
- Offline-Fähigkeit der Karte (z. B. bei Maut/Garagen) testen oder zweite Karte mitnehmen.
- Karten in Wallet-Apps hinterlegen, aber physische Karte als Backup dabeihaben.
Wann lohnt sich eine zusätzliche Kreditkarte für den Urlaub?
Kurzantwort: Wenn Sie Mietwagen, Hotels oder Tickets flexibel buchen möchten und eine zweite Bezahlmethode als Absicherung wünschen, ist eine zusätzliche Kreditkarte sinnvoll. Rund ein Drittel (32,7 Prozent) hat sich laut Umfrage bereits speziell für den Urlaub eine Kreditkarte angeschafft.
Der Grund: Viele Reservierungen verlangen eine Kreditkarte für Kautionen oder No-Show-Schutz. Debitkarten funktionieren im Alltag gut, stoßen aber je nach Anbieter bei Hinterlegungen und Offline-Terminals an Grenzen. Aus Redaktionssicht ist die Kombination aus einer „Hauptkarte“ und einer zweiten Karte (anderes Netzwerk/andere Bank) die robusteste Lösung – gerade auf Fernreisen.
Steigende Reisekosten: Wo fließt das Urlaubsbudget hin?
Parallel zur Zahlungspräferenz zeigt die norisbank-Berichterstattung, dass die Budgets unter Druck stehen: Essen & Trinken (rund 38 Prozent), Ausflüge (rund 20 Prozent) und Shopping (rund 9 Prozent) sind 2024 erneut die größten Ausgabenblöcke am Urlaubsort. Das deckt sich mit unserer Praxiserfahrung: Kartentransaktionen häufen sich genau in diesen Kategorien – gut, wenn die App-Auswertung die Summen automatisch clustert und Sie Limits im Blick behalten.
Wer sein Budget eng führt, profitiert zusätzlich vom Wechselkursabgleich in der App und von Ausgabenbenachrichtigungen in Echtzeit. So vermeiden Sie Überraschungen nach der Rückkehr.
Welche Karte passt für den Urlaub – Debit, Giro oder Kredit?
Kurzantwort: Für Zahlungen im Alltag am Reiseziel reicht oft eine Debitkarte; für Kautionen, Mietwagen und Reservierungen ist eine „klassische“ Kreditkarte mit Hinterlegungsfähigkeit die sicherere Wahl. Eine Giro-/Maestro-Karte eignet sich vor allem zum Abheben in Regionen mit schwächerer Akzeptanz.
Für Vielreisende ist die internationale Akzeptanz (Visa/Mastercard) wichtiger als die Kartengattung. Prüfen Sie vorab: kostenlose Bargeldabhebungen im Ausland, Auslandseinsatzentgelt, tägliche Limits und App-Funktionen (Sperren, Geoblocking, Push-TAN). Laut Umfrage legen jüngere Reisende genau auf diese Punkte verstärkt Wert – eine Vorbereitung, die wir allen Altersgruppen empfehlen.
Die norisbank Mastercard als Reisebegleiter: Was leistet sie konkret?
Etwa 32,7 Prozent der Befragten haben sich schon einmal gezielt für den Urlaub eine Kreditkarte besorgt. Laut norisbank-Angebotsbeschreibung lässt sich mit der norisbank Mastercard direkt weltweit bargeldlos zahlen; Bargeldabhebungen sind 12-mal pro Jahr weltweit an Automaten mit Mastercard-Logo kostenlos sowie zusätzlich im Ausland an bestimmten Partnerautomaten (z. B. Bank of America, Barclays, BNP Paribas; Stand laut norisbank-Kommunikation 2024). Im ersten Jahr fällt kein Jahresbeitrag an. Prüfen Sie die Konditionen vor Abschluss tagesaktuell, da Partnernetzwerke und Entgelte sich ändern können.
Aus Redaktionssicht ist die Kombination aus einer breit akzeptierten Hauptkarte und einem Backup die praxisnahe Absicherung – unabhängig vom Anbieter. Wichtig bleibt, die Karte(n) in der App schnell sperren zu können und Limits situativ anzupassen.
Über die Umfrage
Die norisbank befragte gemeinsam mit der INNOFACT AG 1.058 Personen ab 18 Jahren, bevölkerungsrepräsentativ nach Geschlecht, Alter und Region. Die Online-Erhebung fand Anfang April 2024 statt. Eine Zusammenfassung findet sich in der Presseübersicht der norisbank (Rubrik Meldung vom 27.06.2024).
Fazit
Die norisbank Sommerumfrage 2024 Kartenzahlung Urlaub zeigt: Die Karte ist im Reisegepäck der Deutschen gesetzt. 52,9 Prozent bevorzugen sie – vor allem wegen Komfort und Ausgabentransparenz. Gleichzeitig bleibt Bargeld ein wichtiger Fallback, besonders abseits touristischer Zentren. Wer Gebühren, Limits und Wechselkurse vorab klärt, zahlt entspannter und vermeidet Kostenfallen. Aus Redaktionssicht sorgt ein smarter Mix aus Hauptkarte, Backup und etwas Bargeld für die beste Balance zwischen Komfort und Sicherheit.
Die norisbank Sommerumfrage 2024 zeigt, dass Karten als Zahlungsmittel auf Reisen immer beliebter werden. Dies ist nicht überraschend, da Karten viele Vorteile bieten. Sie sind sicher, praktisch und weltweit akzeptiert. Besonders im Ausland schätzen Reisende die Möglichkeit, ohne Bargeld auszukommen und dennoch flexibel zu bleiben.
Wenn Sie mehr über sichere Zahlungsmethoden erfahren möchten, könnte der Artikel über die Deutschland-Kreditkarte ohne Jahresgebühr für Sie interessant sein. Diese Kreditkarte bietet nicht nur Sicherheit, sondern auch finanzielle Vorteile und Flexibilität auf Reisen.
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Zusammengefasst zeigt die norisbank Sommerumfrage 2024, dass Karten als Zahlungsmittel auf Reisen immer beliebter werden. Dies bietet Ihnen nicht nur Sicherheit, sondern auch Komfort und Flexibilität. Informieren Sie sich über die besten Kreditkarten, Reise-Chatbots und nachhaltige Lösungen, um Ihre nächste Reise optimal zu gestalten.
