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Ladekosten E-Auto vs. Benziner Vergleich: Warum Laden unterwegs oft teurer ist

Der Ladesäulencheck 2024 zeigt: Unterwegs laden ist oft teurer als Tanken. Öffentliche Säulen, besonders Schnelllader, verlangen hohe und schwankende Tarife. Der Beitrag vergleicht Kosten pro 100 km, erklärt Preistreiber und gibt praktische Spartipps.

Ladekosten E-Auto vs. Benziner Vergleich: Wer zahlt mehr unterwegs?

Schnelle Antworten

Was kostet 100 km mit dem E-Auto an der öffentlichen Ladesäule 2024/25?
Im Schnitt kostet öffentliches AC-Laden rund 10,8 bis 11,1 € pro 100 km (bei ca. 0,54–0,55 €/kWh). Schnellladen (DC) liegt bei etwa 12,8 bis 13,2 € pro 100 km (ca. 0,64–0,66 €/kWh). Grundlage sind rund 20 kWh/100 km, wie im Artikel beschrieben.
Ist Laden unterwegs mit dem E-Auto teurer als Tanken eines Benziners?
Oft ja: Für den Benziner sind im Artikel etwa 10,4 € pro 100 km angesetzt (6 l/100 km bei 1,73 €/l). Öffentliches Laden liegt dagegen im Mittel bei ca. 10,8–12,9 € pro 100 km, je nach AC oder DC. Damit kann Tanken auf der Langstrecke günstiger ausfallen.
Wie stark beeinflusst der Ladeort die Kosten fürs E-Auto pro 100 km?
Sehr stark: Laut Artikel entfallen rund 77 Prozent der Ladevorgänge auf zuhause, wodurch die Kosten sinken. Für 20 kWh/100 km nennt der Text grob 5,2–7,0 € beim Hausstrom (0,26–0,35 €/kWh). Öffentliche Tarife treiben dagegen die Kilometerkosten deutlich nach oben.
Wann lohnt sich Ad-hoc-Laden und wann zahlen Sie drauf?
Ad-hoc-Laden ist in der Regel teurer als vertragsbasierte Tarife, oft durch Minutenpreise oder Startgebühren. Bei zeitbasierten Tarifen kann das besonders bei kleineren AC-Laderaten teuer werden. Bei DC können die Kosten zudem steigen, wenn die Ladeleistung unter 50–70 kW fällt (zum Beispiel bei kaltem Akku oder hohem SoC).
Wie vergleichen Sie am besten AC- und DC-Tarife für eine Fahrt?
Prüfen Sie vor längeren Fahrten die Tarife entlang der Route und planen Sie bei Bedarf alternative Betreiber ein. Der Artikel empfiehlt außerdem, alternative Ladepunkte einzuplanen, wenn die Preisstruktur ungünstig ist. Nutzen Sie DC eher mit planbaren, ausreichenden Bedingungen, AC wenn Zeit für den Ladevorgang ist.
Welche kurzfristigen Hebel senken die Ladekosten im Alltag am meisten?
Der Artikel nennt als wirksame Stellschrauben vor allem zuhause laden priorisieren (Nacht- oder PV-Strom), statt häufig Ad-hoc zu laden. Außerdem helfen Routenplanung (günstige Hubs ansteuern), das Optimieren der Ladefenster (DC bei mittlerem SoC und warmem Akku) und das Verbrauchsenken durch moderates Tempo und Reifendruck.

Ladesäulencheck 2024: Ladekosten E-Auto vs. Benziner Vergleich

Im Ladekosten E-Auto vs. Benziner Vergleich zeigt sich: Unterwegs laden bleibt teuer. Laut Ladesäulencheck 2024 liegen die Durchschnittspreise an öffentlichen Normalladepunkten (AC) bei rund 0,54 €/kWh und an Schnellladesäulen (DC) bei etwa 0,64 €/kWh. Hochgerechnet auf 100 km (20 kWh/100 km) kostet das rund 10,85 € (AC) bis 12,89 € (DC) – damit ist Laden unterwegs vielerorts teurer als Tanken eines Benziners mit 6 l/100 km (ca. 10,38 € bei 1,73 €/l, Stand Januar 2025). Quelle u. a.: Kostenvergleich E-Auto vs. Verbrenner (tagesschau.de).

Was kosten 100 km an der Ladesäule – und wie schlägt sich der Benziner?

Öffentliches AC-Laden liegt 2024/25 bei etwa 10,8–10,9 € pro 100 km, DC-Schnellladen bei rund 12,9 €. Ein Benziner mit 6 l/100 km kommt bei 1,73 €/l auf etwa 10,4 € – Tanken ist damit auf der Langstrecke oft günstiger als Laden unterwegs.

Diese Spanne hängt stark vom realen Verbrauch ab. Viele E-Autos liegen laut ADAC-Ökotest um 20–21 kWh/100 km. Bei winterlichen Temperaturen oder höherem Autobahnanteil steigen die Verbräuche, womit DC-Laden schnell deutlich über dem Benzinkilometerpreis liegt. Umgekehrt kippt die Rechnung, sobald Sie zu Hause oder mit PV laden – dort sind pro 100 km oft 4–7 € realistisch. Der ADAC rechnet in seinen Vollkostenvergleichen mit Strompreis-Szenarien von 18/35/45/60 ct/kWh je nach Ladeort – 60 ct/kWh steht sinngemäß für überwiegend öffentliches Laden (ADAC-Kostenvergleich, Stand April 2026).

Preissteigerungen trotz sinkender Strompreise

Obwohl Haushaltsstrom seit 2024 tendenziell günstiger wurde, sind Tarife an öffentlichen Säulen im Jahresvergleich gestiegen (je nach Betreiber und Region um wenige Cent/kWh). Der Ladesäulencheck 2024 beziffert die Mittelwerte mit ca. 0,54 €/kWh (AC) und 0,64 €/kWh (DC); andere Auswertungen kommen auf 0,55 €/kWh bzw. 0,66 €/kWh. Für Nutzerinnen und Nutzer entsteht so eine Kostenkluft zwischen Heim- und Unterwegs-Laden, die sich in den Streckenkosten klar zeigt.

In der Praxis erschweren zudem heterogene Zugangswege (App, Ladekarte, Ad-hoc via QR) die Tariftransparenz. Ad-hoc-Laden ist fast immer teurer als vertragsbasierte Tarife. Aus Redaktionssicht lohnt es sich, 1–2 Roaming-fähige Ladekarten mit guter Netzabdeckung und klarer AC/DC-Preislogik fest zu etablieren und Ad-hoc nur als Notlösung zu sehen.

Wie stark entscheidet der Ladeort über die Kosten?

Sehr stark: Rund 77 Prozent der Ladevorgänge finden zu Hause statt – zu Haushaltsstromkonditionen – während öffentliche Tarife die Mobilitätskosten treiben. Wer überwiegend daheim lädt, fährt klar günstiger als reine Laternenparker.

Typische Richtwerte je 100 km bei 20 kWh/100 km (Stand 2024/25, gerundet):

  • Zuhause (Hausstrom ~0,26–0,35 €/kWh): ca. 5,20–7,00 €
  • Öffentlich AC (~0,54–0,55 €/kWh): ca. 10,80–11,10 €
  • Öffentlich DC (~0,64–0,66 €/kWh): ca. 12,80–13,20 €
  • Benziner (6 l/100 km, 1,73 €/l): ca. 10,38 €

Wer eine PV-Anlage hat und mittags lädt (oder mit dynamischen Tarifen arbeitet), kann die E-Auto-Kilometerkosten weiter senken. Unterwegs entlasten Ladepausen an günstigeren AC-Punkten die Reisekasse – sofern die Routenplanung passt.

Ad-hoc-Laden: Wann zahlen Sie drauf?

Ad-hoc-Tarife liegen in der Regel oberhalb der Vertrags- und Roamingpreise, oft mit Minutenpreisen oder Startgebühren. Wer regelmäßig öffentlich lädt, sollte einen festen Tarif mit transparenter AC/DC-Preisstruktur wählen.

Minutenpreise können bei Fahrzeugen mit kleinerem Onboard-Lader (AC) oder gedrosselter Ladeleistung überproportional teuer werden. Bei DC-Schnellladern variieren die effektiven Kosten stark mit der Abrufleistung: Fällt der Ladehub unter 50–70 kW (z. B. bei kaltem Akku oder hohem SoC), steigen die €/kWh bei zeitbasierten Modellen rasch an. In der Praxis hat sich gezeigt: Akku vorkonditionieren, nicht zu hoch anstecken (10–60 Prozent SoC) und leistungsfähige Säulen wählen.

Warum sind die AC-Preise so hoch – und wer bestimmt sie?

An vielen Standorten prägen lokale Betreiber mit hohen Marktanteilen die Preise. Bei AC-Normalladepunkten sind Anteile über 80 Prozent in einer Region keine Seltenheit. Da Ladepunktbetreiber den Stromlieferanten bestimmen, fehlt echter Wettbewerb um den Arbeitspreis – Drittanbieter zahlen teils hohe Roaming-Entgelte und können Vorteile wie THG-Erlöse nicht weitergeben. Das verteuert Fremdkundentarife und benachteiligt unabhängige Anbieter mittel- bis langfristig.

Diese Strukturen erklären, warum die Unterwegs-Preise nicht im gleichen Maß mit den Großhandelspreisen gefallen sind wie Haushaltsstrom. Für Nutzerinnen und Nutzer heißt das: Regionale Preisniveaus unterscheiden sich teils deutlich. Aus Redaktionssicht empfehlen wir, vor längeren Fahrten die Tarife entlang der Route zu prüfen und bei Bedarf alternative Betreiber einzuplanen.

Was bringt das Durchleitungsmodell – und würde es die Preise senken?

Das vorgeschlagene Durchleitungsmodell würde Energieversorgern erlauben, ihren Strom an jeder öffentlichen Säule durchzuleiten; der Betreiber erhielte dafür ein Nutzungsentgelt. Mehr Wettbewerb um den Arbeitspreis könnte die kWh-Kosten an AC senken.

Analog zur Liberalisierung im Haushaltsstrom entstünde ein echter Anbieterwechsel am Ladepunkt: E-Mobilistinnen und E-Mobilisten würden ihren Fahrstromvertrag überall nutzen können, mit einheitlicher Abrechnung und transparenten Preisen. Ein gemeinsames Pilotprojekt von LichtBlick, 50Hertz und Stromnetz Berlin hat die technische Machbarkeit bereits demonstriert. Politisch ist das Thema weiterhin in der Diskussion; bis zu einer Reform sollten Sie Tarife aktiv vergleichen und Bonusmodelle (z. B. Viellader-Rabatte) nutzen. Orientierung bieten die Strompreis-Szenarien in den ADAC-Vergleichen (ADAC Vollkosten, Stand 2026).

Ladekosten E-Auto vs. Benziner Vergleich: Welche Hebel haben Sie kurzfristig?

Für den Ladekosten E-Auto vs. Benziner Vergleich im Alltag zählen wenige, wirksame Stellschrauben:

  • Zuhause laden priorisieren: Nacht- oder PV-Strom senkt die €/100-km spürbar.
  • Vertrag statt Ad-hoc: Eine gute Roaming-Karte mit klaren AC/DC-Preisen zahlt sich aus.
  • Ladefenster optimieren: DC bei mittlerem SoC und warmem Akku; AC, wenn Zeit ist.
  • Routenplanung: Preisgünstige Knoten (Hubs) ansteuern, teure Standorte meiden.
  • Verbrauch drücken: Reifendruck, Eco-Mode, moderates Tempo; jedes kWh zählt doppelt bei DC.

Aus Redaktionssicht liefert diese Kombination die größte Kostensicherheit – und rückt die Kilometerkosten des E-Autos wieder deutlich unter Benzin-Niveau, sobald ein Großteil der Energie nicht-öffentlich bezogen wird.

Fazit

Unterwegs-Laden kostet 2024/25 im Schnitt rund 0,54 €/kWh (AC) und 0,64 €/kWh (DC); pro 100 km sind das etwa 10,8 bis 12,9 €. Ein Benziner mit 6 l/100 km liegt aktuell um 10,4 € – Tanken kann auf der Langstrecke günstiger sein. Entscheidend ist der Ladeort: Zuhause (oder mit PV) fällt der E-Kilometer klar unter das Benzin-Niveau. Strukturelle Marktprobleme halten die AC-Preise hoch; ein Durchleitungsmodell könnte Wettbewerb schaffen. Bis dahin helfen kluge Tarifwahl, vorausschauende Routenplanung und effizientes Fahren, die Ladekosten stabil zu halten.

Im Jahr 2024 wird das Laden von Elektroautos unterwegs teurer als das Tanken von Benzin. Diese Entwicklung wirft viele Fragen auf, besonders für jene, die regelmäßig lange Strecken mit ihrem Elektrofahrzeug zurücklegen. Die steigenden Kosten könnten dazu führen, dass einige Fahrer ihre Reisepläne überdenken oder nach alternativen Lademöglichkeiten suchen. Doch was sind die Ursachen für diese Preissteigerungen und wie können Sie dennoch effizient und kostengünstig unterwegs sein?

Ein Aspekt, den Sie berücksichtigen sollten, ist die Wahl der richtigen Ladesäule. Nicht alle Anbieter sind gleich, und die Preise können stark variieren. Es lohnt sich, vorab zu recherchieren und eventuell eine Mitgliedschaft bei einem Anbieter mit günstigeren Tarifen in Betracht zu ziehen. Neben den Kosten spielt auch die Ladegeschwindigkeit eine wichtige Rolle. Schnellladestationen sind zwar teurer, aber sie sparen wertvolle Zeit. Wenn Sie regelmäßig lange Strecken fahren, könnte sich die Investition in eine Schnellladeoption lohnen.

Für weitere Tipps und Tricks, wie Sie auf langen Autofahrten Sprit sparen können, besuchen Sie unsere Seite Sprit sparen bei Autofahrt in den Urlaub. Hier finden Sie nützliche Hinweise, die Ihnen helfen, Ihre Reisekosten zu senken und gleichzeitig umweltbewusst zu handeln.

Auch die Wahl des richtigen Fahrzeugs kann einen erheblichen Einfluss auf Ihre Kosten haben. Elektroautos haben oft niedrigere Betriebskosten als Benzinfahrzeuge, aber die Anschaffungskosten sind höher. Wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Fahrzeug sind, könnte der neue Ford Transit Connect 2023 eine interessante Option für Sie sein. Er bietet eine gute Reichweite und moderne Technologien, die das Fahren angenehmer und effizienter machen.

Falls Sie sich für nachhaltige Lösungen interessieren, könnte der Artikel über nachhaltige Betriebskantinen Deutschland ebenfalls von Interesse für Sie sein. Hier erfahren Sie, wie Unternehmen wie SAP und Weleda Nachhaltigkeit in ihren Alltag integrieren und welche Vorteile dies bringt.

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