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Internet verbundene GerĂ€te — Anzahl, Trends und Sicherheit

Internet verbundene GerÀte: Wie viele sind wirklich online?

Letztes Update: 19. Januar 2026

Der Artikel erklÀrt, wie zahlreiche Haushalts- und IndustriegerÀte mit dem Internet verbunden sind, liefert aktuelle Zahlen und Trends, beleuchtet Sicherheits- und Datenschutzrisiken und gibt praxisnahe Tipps, um vernetzte GerÀte sicher und effizient zu nutzen.

Wie viele GerÀte sind mit dem Internet verbunden?

Sie umgeben uns in stiller NĂ€he. Im Bad, in der KĂŒche, im Auto, im BĂŒro. Internet verbundene GerĂ€te arbeiten, messen, senden und lernen. Sie bemerken vieles erst, wenn etwas nicht mehr klappt. Eine Lampe bleibt dunkel. Ein Lautsprecher antwortet nicht. Dann fĂ€llt auf, wie dicht das Netz um Sie gewoben ist. Die scheinbar einfache Frage nach der Menge klingt deshalb logisch. Doch sie öffnet eine TĂŒr in eine verborgene Welt.

Warum die Zahl so schwer zu fassen ist

Auf den ersten Blick scheint die Rechnung leicht. Man zĂ€hlt Telefone, Laptops und Fernseher. Doch damit beginnt erst der Weg. Internet verbundene GerĂ€te stecken auch in Steckdosen, Heizungen, Klingeln, RollĂ€den und Alarmanlagen. Dazu kommen Wearables, E‑Bikes, Ladekabel und smarte Lampen. Ein Teil funkt ĂŒber WLAN. Ein Teil nutzt Bluetooth, Zigbee, Thread, Mobilfunk oder LPWAN. Nicht jedes GerĂ€t hĂ€lt eine direkte IP‑Adresse. Nicht jedes GerĂ€t ist stĂ€ndig online.

Die Grenze zwischen “Computer” und “Objekt” ist weich. Ein moderner Backofen hat Sensoren, ein Display, Speicher und Funk. Gilt er als Computer? Oder als Haushaltstechnik mit Datenanschluss? FĂŒr Statistiker ist das relevant. Denn nur klare Kriterien helfen beim ZĂ€hlen. Internet verbundene GerĂ€te lassen sich je nach Definition enger oder weiter fassen. Das erklĂ€rt, warum Studien oft abweichen.

Was zÀhlt als GerÀt?

Vom Smartphone bis zum Sensor

Die Grundregeln sind simpel. Ein GerĂ€t zĂ€hlt, wenn es Daten sendet oder empfĂ€ngt. Es braucht dazu einen Funkchip oder eine Leitung. Ein Smartphone zĂ€hlt. Ein Fernseher mit Streaming zĂ€hlt. Eine smarte GlĂŒhbirne zĂ€hlt. Ein simpler Bewegungsmelder ohne Funk zĂ€hlt nicht. Aber Achtung: Viele Module sitzen im Schatten. Ihre Heizungssteuerung kann ĂŒber ein Gateway online sein. Dann ist das Gateway sichtbar. Die Ventile selbst funken nur lokal. Dennoch sind sie Teil der Kette. Internet verbundene GerĂ€te bilden oft SchwĂ€rme, die nach außen nur als ein Knoten erscheinen.

Virtuelle Zwillinge und SchattenzÀhler

In der Industrie gibt es digitale Zwillinge. Das sind virtuelle Abbilder realer Anlagen. Sie zĂ€hlen nicht als physische GerĂ€te. Doch sie beeinflussen die Zahlen. Denn sie steuern, wann Sensoren schlafen, melden oder aktualisieren. So entstehen Messfehler. Internet verbundene GerĂ€te tauchen in Netzen auf, ohne im Warenkorb sichtbar zu sein. Ein Ersatzteil kann ein neues Funkmodul enthalten. Es erscheint nie als “neues GerĂ€t”, obwohl es das Netz erweitert.

Wo die meisten GerÀte stecken

Zuhause: der stille Maschinenraum

Das Zuhause ist der Hotspot. Router, Repeater und Switches bilden das RĂŒckgrat. Darauf sitzen Telefone, Tablets, Fernseher, Konsolen, Lautsprecher und Lampen. Hinzu kommen Thermostate, Kameras, Klingeln, Waagen, Luftreiniger und Staubsauger. Jedes Element bringt ein Update-System mit. Jedes Element hat eine IdentitĂ€t im Netz. Internet verbundene GerĂ€te sammeln ZustĂ€nde. Raumtemperatur. Stromverbrauch. LuftqualitĂ€t. Diese Daten fließen in Routinen und Szenen. Ihr Zuhause reagiert. Oft ohne Ihr Zutun.

Am Körper: kleine Begleiter mit großer Wirkung

Armbanduhren, Kopfhörer und Tracker sind dezent. Sie messen Puls, Schritte, Schlaf und Lage. Sie funken selten direkt ins Internet. Der Weg geht ĂŒber das Smartphone. Doch das Ă€ndert wenig am Kern. Internet verbundene GerĂ€te liefern Kontexte. Sie sagen dem Zuhause: “Der Mensch schlĂ€ft.” Oder: “Der Mensch ist unterwegs.” Daraus entsteht Komfort. Und Verantwortung. Denn diese Daten sind privat. Sie verlangen Schutz und klare Regeln.

Auto und MobilitÀt: RÀder mit Rechnern

Moderne Fahrzeuge sind rollende Netzwerke. Sie beziehen Karten, Musik, Updates und Diagnosen. Sie laden an vernetzten SĂ€ulen. Sie sprechen mit Apps und SchlĂŒsselanhĂ€ngern. In E‑Bikes sitzen Tracker. In Scootern sitzen SIM‑Karten. Internet verbundene GerĂ€te fahren mit und melden sich, wenn etwas passiert. So sinkt die HĂŒrde fĂŒr Dienste. Leasing, Versicherung, Wartung. Alles wird “over the air”.

GebĂ€ude und Stadt: die große BĂŒhne

BĂŒrotĂŒrme, Fabriken, Lager und KrankenhĂ€user sind voller Sensorik. Sie steuern Klima, Licht, Zugang, Logistik und Sicherheit. MĂŒllcontainer funken FĂŒllstĂ€nde. Straßenlaternen melden Defekte. WasserzĂ€hler senden VerbrĂ€uche. Internet verbundene GerĂ€te bilden Nervenbahnen der Stadt. Viele Knoten wirken winzig. In Summe sind es Millionen. Und sie laufen oft unbeachtet, tief im technischen Unterbau.

Methoden zur SchÀtzung der Zahl

Wie lĂ€sst sich die Menge greifbar machen? Es gibt drei Wege. Man zĂ€hlt verkaufte Einheiten. Man misst aktive Verbindungen. Oder man verfolgt DatenflĂŒsse. Jeder Weg hat LĂŒcken. Verkaufszahlen zeigen, was in Umlauf kam. Aber nicht, was noch aktiv ist. Verbindungsmessungen greifen nur, wenn die GerĂ€te direkt adressiert sind. Viele funken ĂŒber Gateways. DatenflĂŒsse zeigen AktivitĂ€t. Aber sie sind verteilt und fragmentiert.

Analysten mischen deshalb Quellen. Herstellerberichte, Netzproben, App‑Telemetrie und Lieferketten. Internet verbundene GerĂ€te werden so zu Kurven, nicht zu exakten Punkten. Die Kurven zeigen klaren Trend. Es geht steil nach oben. Doch die Fehlerbalken bleiben sichtbar. Und sie wachsen, je tiefer man in Nischen schaut.

Ein Blick auf Prognosen und RealitÀt

Eine viel zitierte Prognose hat die Dynamik frĂŒh benannt: “Über 26 Milliarden vernetzte GerĂ€te werden bis 2020 vermutlich benutzt.” Das war eine grobe SchĂ€tzung. Der reale Stand hĂ€ngt von ZĂ€hlweise und Marktzyklen ab. RĂŒckrufe, Chipknappheit, Pandemie und Energiepreise haben die Kurven verzogen. Manche Segmente wuchsen schneller. Andere stagnierten. Eines ist jedoch sicher. Internet verbundene GerĂ€te haben die Schwelle zur Allgegenwart ĂŒberschritten. Sie sind Standard, nicht Zusatz.

Auch “aktive” und “passive” Nutzung unterscheiden sich. Ein nur gelegentlich genutzter Tracker zĂ€hlt als GerĂ€t. Er erhöht aber kaum die Netzlast. Ein stĂ€ndig streamender Sensor zĂ€hlt ebenso. Er steuert jedoch erheblich den Datenfluss. FĂŒr die Planung von Netzen ist diese Differenz entscheidend. FĂŒr die Frage nach der reinen Menge bleibt sie zweitrangig. Internet verbundene GerĂ€te können leise sein. Und dennoch zahlreich.

Der persönliche ZÀhlversuch

Probieren Sie es selbst. Öffnen Sie die OberflĂ€che Ihres Routers. Sichten Sie die Liste der verbundenen Namen. Addieren Sie versteckte Knoten: Drucker, Repeater, Bridges. Sehen Sie in Ihre Apps. Jede Lampe, jede Steckdose, jeder Sensor ist erfasst. Schnell wĂ€chst die Summe. Internet verbundene GerĂ€te tauchen in SchĂŒben auf. Ein neues Set an Lampen bringt zehn EintrĂ€ge. Ein Starterpaket fĂŒr Heizung bringt sechs. Ein TĂŒrsystem bringt drei plus Hub.

Erweitern Sie den Blick. ZĂ€hlen Sie Ihr Auto, Ihren Fernseher, Ihre Uhren. ZĂ€hlen Sie Kameras an der HaustĂŒr. PrĂŒfen Sie, ob Ihre Waschmaschine funkt. PrĂŒfen Sie, ob Ihr Herd vernetzt ist. So entsteht ein realistisches Bild. Viele Haushalte kommen auf zwei Dutzend und mehr. Internet verbundene GerĂ€te sind nicht nur “Gadgets”. Sie sind feste Teile der Grundausstattung. Sie bringen Komfort. Und sie erzeugen Pflichten.

Wie viele Internet verbundene GerÀte gibt es wirklich?

Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Weltweit sprechen SchĂ€tzungen von vielen Milliarden. Regionale Dichte unterscheidet sich deutlich. In manchen Haushalten stehen drei smarte GlĂŒhbirnen. In anderen sind es vierzig. Industrie, Verkehr und Infrastruktur treiben die Zahlen noch stĂ€rker. Internet verbundene GerĂ€te in Fabriken zĂ€hlen jedes Teil. Sie ĂŒberwachen Vibrationen. Sie messen Temperatur und Druck. Sie melden AusfĂ€lle, bevor sie auftreten. Jede Linie, jedes Band, jeder Roboter verbirgt Dutzende Knoten.

FĂŒr Sie als Nutzerin oder Nutzer zĂ€hlt am Ende die lokale RealitĂ€t. Wie viele Netzknoten tragen Sie, bewohnen Sie, steuern Sie? Daraus entsteht Ihr persönlicher Index. Er wĂ€chst ĂŒber die Jahre. Eine Lampe kommt hinzu. Ein altes Tablet geht. Internet verbundene GerĂ€te haben kurze Produktzyklen. Die BestĂ€nde Ă€ndern sich dynamisch. Die globale Zahl bleibt daher ein bewegliches Ziel.

Sicherheit und Wartung: Unsichtbarer Aufwand

Jedes Ding mit Funk ist eine kleine TĂŒr. Manche TĂŒren stehen offen. Manche schließen sauber. Updates halten Schlösser frisch. Doch Updates brauchen Zeit und Aufmerksamkeit. Internet verbundene GerĂ€te bringen eigene Risiken. Standardpasswörter, alte Firmware, unsichere Protokolle. Diese SchwĂ€chen sind vermeidbar. Mit klaren Routinen. Legen Sie feste Tage im Jahr fest. PrĂŒfen Sie dann Apps, Router, Hubs und Endpunkte. Entfernen Sie alte ZugĂ€nge. Benennen Sie GerĂ€te eindeutig. So behalten Sie die Lage im Griff.

Ein weiteres Thema sind verwaiste Knoten. Ein defekter Sensor bleibt im Netz. Ein verkauftes GerÀt hÀngt noch am Konto. Solche Schatten erhöhen die AngriffsflÀche. Internet verbundene GerÀte sollten einen sauberen Abgang haben. Werksreset, Löschung im Konto, Abmeldung im Router. Das kostet Minuten. Es spart spÀter Stunden.

Energie und Nachhaltigkeit

Das Netz arbeitet nie alleine. Strom hĂ€lt es am Leben. Jedes Always‑on braucht Watt. Ein Watt pro GerĂ€t klingt klein. In Summe ist es groß. Internet verbundene GerĂ€te verbrauchen im Standby hĂ€ufig den grĂ¶ĂŸten Anteil. PrĂŒfen Sie die Grundlast im Haushalt. Tauschen Sie alte Netzteile. Aktivieren Sie Sleep‑Modi. Gruppieren Sie GerĂ€te hinter Zeitschaltsteckdosen. Achten Sie auf effiziente Funkstandards. Das reduziert die Last. Es senkt die Kosten. Es stĂ€rkt die Nachhaltigkeit.

Auch die Lebensdauer zĂ€hlt. Kurze Zyklen erzeugen Elektroschrott. Reparaturfreundliche Designs sind daher wertvoll. Hersteller, die lange Updates liefern, verdienen Vorzug. Internet verbundene GerĂ€te sollten wie Infrastruktur behandelt werden. Stabil. Reparierbar. Langlebig. So entsteht Vertrauen. Und ein fairer Ausgleich zwischen Nutzen und Fußabdruck.

Standards und Ökosysteme

Die Landschaft reift. Matter und Thread versprechen InteroperabilitĂ€t. Sie sollen die Einrichtung vereinfachen. WLAN und Bluetooth bleiben Basistechnik. Zigbee lebt weiter in BestĂ€nden. Mobilfunk und 5G vernetzen mobile Dinge. LPWANs verbinden Sensoren mit wenig Energie. FĂŒr Sie heißt das: Mehr Auswahl, weniger Reibung. Internet verbundene GerĂ€te lassen sich kĂŒnftig leichter mischen. Ein Standardhub kann mehrere Sprachen sprechen. Das hilft auch beim ZĂ€hlen. Denn zentrale Knoten sehen mehr.

Trotzdem bleibt Fragmentierung ein Thema. Cloud‑Dienste kommen und gehen. Hersteller verlassen MĂ€rkte. APIs Ă€ndern sich. Internet verbundene GerĂ€te hĂ€ngen an VertrĂ€gen und Servern. PrĂŒfen Sie vor dem Kauf die Updatepolitik. PrĂŒfen Sie, ob ein lokaler Betrieb möglich ist. PrĂŒfen Sie, ob ein Export der Daten vorgesehen ist. Das schĂŒtzt Sie vor Sackgassen.

Wirtschaftlicher Blickwinkel

Hinter der sichtbaren Ebene steht eine Industrie. Chips, Sensoren, Antennen, Software, Cloud. Der Wert liegt oft in Diensten. Ein Thermostat verkauft WĂ€rmeplĂ€ne. Eine Kamera verkauft Video‑Speicher. Ein Auto verkauft Features per Abo. Internet verbundene GerĂ€te sind TĂŒröffner in laufende UmsĂ€tze. Das erklĂ€rt den Drang zur Vernetzung. Es erklĂ€rt auch, warum GerĂ€te gĂŒnstiger erscheinen, als sie sind. Der Preis verteilt sich auf Zeit.

In Fabriken verschiebt sich Wert an den Rand. Edge‑Rechner werten Daten vor Ort aus. Sie senken Latenzen. Sie sparen Bandbreite. 5G koppelt Maschinen in private Netze. Internet verbundene GerĂ€te werden damit Teil der Steuerung. Stillstand kostet dort Geld pro Minute. StabilitĂ€t zĂ€hlt daher doppelt. Das wirkt zurĂŒck auf den Heimmarkt. Was in der Industrie reift, kommt spĂ€ter in WohnrĂ€ume.

Zukunftsszenarien: vom GerÀt zum Umfeld

Die nĂ€chste Stufe wirkt leiser. OberflĂ€chen verschwinden. Steuerung lĂ€uft ĂŒber Gesten, Blick, Stimme und PrĂ€senz. Nicht der Bildschirm, sondern der Raum antwortet. Internet verbundene GerĂ€te werden zu Gewebe. Sie sind nicht mehr Ziel, sondern Mittel. Temperaturen regeln sich pro Person. Licht folgt dem Tagesverlauf. Musik folgt dem Weg, nicht dem Lautsprecher. Die Frage “Wie viele?” weicht einer anderen Frage. “Welche Funktion erfĂŒllt das Netz gerade fĂŒr mich?”

Das hat auch eine ethische Seite. Verhalten wird leichter messbar. Es braucht klare Grenzen. Lokale Auswertung schĂŒtzt IntimitĂ€t. Offene Standards schĂŒtzen Auswahl. Gute Voreinstellungen schĂŒtzen Unbedarfte. Internet verbundene GerĂ€te sollten fĂŒr Menschen arbeiten, nicht gegen sie. Das ist die Leitlinie fĂŒr ein faires, wĂŒrdiges Smart Living.

Was Sie heute tun können

Starten Sie mit einer Inventur. Listen Sie alle Knoten auf. Notieren Sie Hersteller, Modell, Kaufdatum, Update‑Pfad. Legen Sie Namen fest, die Sinn ergeben. KĂŒche‑Lampe‑Fenster. BĂŒro‑Steckdose‑Drucker. Schlafen‑Sensor‑TĂŒr. Internet verbundene GerĂ€te sind dann leichter zu verwalten. Richten Sie getrennte WLANs ein. Ein Netz fĂŒr Menschen. Ein Netz fĂŒr Dinge. Aktivieren Sie automatische Updates, wo es sinnvoll ist. PrĂŒfen Sie Quartalsweise die App‑Berechtigungen. Entfernen Sie alte Konten und Freigaben.

Optimieren Sie danach den Nutzen. Fragen Sie sich: Welche Routinen erleichtern den Alltag? Welche GerÀte sind doppelt? Welche Apps sind ballast? Weniger ist oft mehr. Internet verbundene GerÀte entfalten ihren Wert, wenn sie zusammenspielen. Szenen statt Einzelbefehle. PrÀzise statt pauschal. Robust statt verspielt. So steigen Komfort, Sicherheit und Ruhe.

Fallbeispiel: ein Morgen in vernetzten RĂ€umen

Der Wecker vibriert leise. Die Jalousie hebt sich um zehn Prozent. Das Licht geht warm an. Die Heizung erkennt AktivitĂ€t. Der Wasserkocher startet, wenn die BadtĂŒr öffnet. Musik folgt in moderate LautstĂ€rke. Draußen meldet der Sensor Regen. Das Haus schlĂ€gt vor, die Abfahrt zu verschieben. Internet verbundene GerĂ€te wirken im Hintergrund. Sie liefern Kontext. Sie setzen kleine Impulse. Sie halten sich zurĂŒck, wenn Sie es wĂŒnschen. Und sie treten hervor, wenn Sie fragen. So entsteht ein Alltag, der seltener stört und öfter hilft.

Grenzen des Wachstums

Kein Trend wĂ€chst endlos. SĂ€ttigung tritt ein. HĂ€user sind irgendwann gut ausgestattet. Dann zĂ€hlen QualitĂ€t und Haltbarkeit. Auch Regulierung wirkt. Datenschutz, Ökodesign und Recht auf Reparatur setzen Leitplanken. Internet verbundene GerĂ€te mĂŒssen sich daran messen lassen. Zudem wird der Markt reifer. Hersteller gewinnen nicht mehr ĂŒber pure Menge. Sie gewinnen ĂŒber guten Service, stabile Software und faire Modelle.

Messbarkeit als Kompetenz

Wer Netze betreibt, braucht Metriken. Sichtbarkeit ĂŒber Dashboards. Alarme bei AusfĂ€llen. Energieberichte. Updatequoten. Internet verbundene GerĂ€te sind leichter zu zĂ€hlen, wenn sie gut dokumentiert sind. Das gilt im Haus wie im Unternehmen. Es spart Zeit. Es spart Geld. Es erleichtert den Wechsel, wenn Anbieter scheitern. Machen Sie ZĂ€hlen zur Routine. Dann wird die Frage “Wie viele?” zu einer Zahl, die Sie jederzeit nennen können.

Fazit: Die Zahl zĂ€hlt – doch der Nutzen zĂ€hlt mehr

Die Welt ist dicht vernetzt. Eine exakte globale Zahl wirkt verfĂŒhrerisch. Sie bleibt dennoch eine Momentaufnahme mit Randfehlern. Wichtig ist, was Sie aus der Vernetzung machen. Internet verbundene GerĂ€te sind Mittel zum Zweck. Sie sollen Alltag entlasten, Ressourcen sparen und Sicherheit erhöhen. Wenn Sie bewusst wĂ€hlen, klug pflegen und gelegentlich entrĂŒmpeln, wĂ€chst der Nutzen. Die Menge kann steigen oder fallen. Entscheidend ist, dass jedes Ding einen klaren Zweck erfĂŒllt. Dann lohnt sich die Verbindung – fĂŒr Sie, fĂŒr Ihr Zuhause, fĂŒr die Stadt.

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