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Glasfaserzugang für Geschäftskunden: Plusnet realisiert Zugriff auf Telekom-Glasfaser

Plusnet sichert Zugriff auf das Glasfasernetz der Deutschen Telekom und ermöglicht Geschäftskunden den schnellen Umstieg von Kupfer auf Glasfaser. Sie erhalten höhere Bandbreiten, stabilere Verbindungen und flexiblere Tarife für digitale Prozesse.

Glasfaserzugang für Geschäftskunden: Plusnet nutzt Telekom-Glasfaser

Kupfer-Glasfaser-Transformation: Plusnet realisiert Zugriff auf Telekom-Netz – Glasfaserzugang für Geschäftskunden

Auf Basis des Glasfaser-Rahmenvertrags (Wholebuy) mit der Deutschen Telekom vom Dezember 2022 hat Plusnet den technischen Zugriff auf das Magenta-Glasfasernetz umgesetzt. Damit kann Plusnet via Bitstream-Access rund sieben Millionen Telekom-FTTH-Anschlüsse bundesweit vermarkten und den Glasfaserzugang für Geschäftskunden beschleunigen (Plusnet-Mitteilung).

Was bedeutet der Glasfaserzugang für Geschäftskunden konkret?

Im ersten Schritt können Bestands- und Neukunden im Großkundensegment Gigabit-Bandbreiten buchen, sofern FTTH bereits bis ins Gebäude (Fiber to the Building/Home) liegt. Für den Mittelstand folgen sukzessive weitere Produkte und Vertriebswege, sobald Vorvermarktungs- und Ausbauphasen erschlossen sind.

Für Unternehmen heißt das: planbare Latenzen im einstelligen Millisekundenbereich, stabile symmetrische Bandbreiten-Optionen und Skalierung bis 1 Gbit/s und darüber – je nach lokaler Ausbaustufe und Produktprofil der Anbieter. Die Telekom baut ihr FTTH-FOOTPRINT kontinuierlich aus; laut Konzernangaben waren Ende 2024 rund 8,4 Millionen Haushalte mit FTTH versorgt, das Ziel sind bundesweit FTTH als Zielstruktur bis 2030 (Telekom: Glasfaser-Kooperationen).

Schrittweise Erweiterung des Angebots

Plusnet adressiert zunächst Großkunden direkt. In einem zweiten Schritt öffnet das Unternehmen den Zugang für zusätzliche Vertriebskanäle und frühere Ausbauphasen, um auch mittelständische Standorte, Filialnetze und Außenstellen einzubinden. Das Zielbild bleibt klar: In den kommenden Jahren sollen konsequent zukunftssichere Access-Technologien angeboten und das auslaufende DSL/TAL-Geschäft unterhalb von 50 Mbit/s schrittweise beendet werden.

Ab wann ist der indirekte Vertrieb verfügbar?

Die Bereitstellung über mehr als 300 Vertriebspartner ist an die Automatisierung der Vor- und Nachbestellprozesse gekoppelt; Plusnet hatte dies bis Ende 2024 als Meilenstein angekündigt. Stand Mitte 2026 arbeitet Plusnet weiter an der Automatisierung, um den Glasfaserzugang für Geschäftskunden flächig in den indirekten Kanälen zu skalieren.

Aus Redaktionssicht ist das entscheidend: Erst durch durchgängig digitale Schnittstellen (Verfügbarkeitsprüfung, Auftrags- und Störungsprozesse, SLA-Backends) wird die Bereitstellung in der Breite schnell und wirtschaftlich. In der Praxis hat sich gezeigt, dass gerade Filialisten mit vielen Anschlüssen stark von automatisierten Order- und Change-Prozessen profitieren.

Wie fügt sich das in die Abschaltung von Kupfer ein?

Langfristig wird das klassische Kupfernetz aus wirtschaftlichen und technischen Gründen zurückgebaut; wer nicht migriert, muss perspektivisch mit Kündigungen und Dienstabschaltungen rechnen (Behördenstandpunkt: Bundesnetzagentur: Glasfaser statt Kupfer).

Die Glasfaser-Migration verläuft schrittweise: Regionen mit FTTH-Reifegrad werden zuerst umgestellt, häufig begleitet von Parallelbetrieb und Umzugsangeboten. Für Geschäftskunden empfiehlt sich eine geordnete Migration inklusive Standortinventur, Terminfenstern außerhalb der Geschäftszeiten und Dual-WAN-Fallback in kritischen Umgebungen. Plusnet adressiert diese Übergangsphase mit FTTH-Produkten auf Telekom-Infrastruktur und – wo verfügbar – weiteren Partnernetzen.

Netbridge und Open Access: Was bringt die Netzaggregation für den Mittelstand?

Mit dem technischen Zugriff auf das Telekom-Glasfasernetz setzt Plusnet einen weiteren Baustein für die eigene Open-Access-Plattform Netbridge. Ziel ist, Angebot und Nachfrage über mehrere Glasfasernetze hinweg zu bündeln und so Reichweite, Auswahl und Investitionssicherheit zu erhöhen. Gerade im fragmentierten deutschen Glasfasermarkt kann Netzaggregation den Wettbewerb stärken und die Einstiegshürden für Geschäftskunden senken.

Vorteile der Netzaggregation

  • Breitere Verfügbarkeit: gebündelter Zugang zu FTTH-Netzen (Telekom und Partner) aus einer Hand.
  • Höhere Planungssicherheit: einheitliche SLA-Modelle und Störungsprozesse über Netzgrenzen hinweg.
  • Wettbewerb und Auswahl: mehr Provider-Optionen an einer Adresse durch Open-Access-Prinzipien.
  • Schnellere Rollouts: standardisierte Schnittstellen beschleunigen Bestellung und Bereitstellung.

Kooperationen wie die von Stiegeler mit Plusnet unterstreichen diesen Kurs in Richtung offener Connectivity-Plattformen (Stiegeler über Reichweitenerweiterung).

Präsentation auf den Fiberdays in Wiesbaden

Plusnet erläutert die Kupfer-Glasfaser-Transformation regelmäßig auf Fachveranstaltungen wie den Fiberdays des BREKO in Wiesbaden. CEO Ulrich Hoffmann betont dort die Rolle von Open Access und Netzaggregation für mehr lokale Anbieterauswahl, größere Glasfaserreichweite und geringere Markteintrittshürden – Punkte, die für Unternehmen mit mehreren Standorten unmittelbar relevant sind.

Plusnet auf den Fiberdays

Auf der Leitmesse für Glasfaserausbau, Digitalisierung und digitale Infrastruktur stellt Plusnet am Messestand sein Servicespektrum vor – von FTTH-/Business-Access über Managed Connectivity bis hin zu netznahen Dienstleistungen. Für IT-Leiterinnen und IT-Leiter lohnt sich der direkte Dialog zu Migrationspfaden, SLAs und Backup-Konzepte (z. B. Dual-Homing per 5G).

Über Plusnet

Die Plusnet GmbH (EnBW-Tochter) mit Sitz in Köln betreibt eine eigene, bundesweite Netzinfrastruktur und fokussiert sich auf Geschäftskunden. Auf Basis ihres Know-hows stellt Plusnet laut aktuellen Partner- und Unternehmensangaben mehr als 40.000 Geschäftskunden hochverfügbare Sprach- und Datendienste bereit und agiert zugleich als Aggregator offener Netze. Parallel baut Plusnet die Open-Access-Plattform Netbridge aus und erweitert die Glasfaserreichweite via Partnernetze und eigenwirtschaftlichen Ausbau.

Fazit

Plusnet hat den Glasfaserzugang für Geschäftskunden über das Telekom-FTTH-Netz technisch realisiert und treibt damit die Migration von Kupfer zu Glasfaser voran. Großkunden profitieren sofort, der Mittelstand folgt mit wachsender Automatisierung auch im Partnervertrieb. Open Access und die Netbridge-Plattform erhöhen Reichweite und Anbieterwahl – ein Plus für Unternehmen mit mehreren Standorten. Vor dem Hintergrund des absehbaren Kupferrückbaus sollten Sie die Migration strukturiert planen und SLAs, Redundanz sowie Rollout-Timings frühzeitig festzurren.

Die Kupfer-Glasfaser-Transformation ist ein bedeutender Schritt in der digitalen Infrastruktur. Plusnet ermöglicht nun den Zugang zum Glasfasernetz der Deutschen Telekom. Dies bietet nicht nur schnellere Internetverbindungen, sondern auch eine höhere Zuverlässigkeit. Besonders für das Homeoffice und andere digitale Anwendungen ist dies ein großer Vorteil.

Ein weiterer Aspekt, der bei der Digitalisierung eine Rolle spielt, ist die Glasfaser Wirtschaftlichkeit Deutschland. Hier zeigt sich, dass der Ausbau von Glasfasernetzen nicht nur technisch sinnvoll ist, sondern auch wirtschaftlich. Eine Studie hat ergeben, dass 80% der Befragten den Ausbau unterstützen. Dies unterstreicht die Bedeutung der Glasfaser-Technologie für die Zukunft.

Die Nutzung von Glasfasernetzen ist auch für den privaten Bereich von Vorteil. Ein gutes Beispiel dafür ist das Angebot von 1&1. Hier können Sie 1&1 HD TV kostenlos bei DSL nutzen. Dies zeigt, wie vielfältig die Anwendungen der Glasfaser-Technologie sind und welche Vorteile sie für den Endverbraucher bietet.

Ein weiteres interessantes Thema im Zusammenhang mit der Digitalisierung ist die High-Speed-Internet für Homeoffice-Benefit. Gerade in Zeiten, in denen das Homeoffice immer wichtiger wird, ist eine schnelle und stabile Internetverbindung unerlässlich. Glasfasernetze bieten hier die beste Lösung, um produktiv und effizient arbeiten zu können.

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