Smart Unterwegs

Autofahrer sparen: ADAC-Umfrage und Alltagstipps

Die ADAC-Umfrage zeigt, wie Sie als Autofahrer im Alltag sparen: durch Tarifwechsel oder Telematik-Tarife, bewusstes Fahrverhalten, Spritpreise vergleichen und regelmĂ€ĂŸige Wartung. Praxisnahe Tipps helfen, Kosten spĂŒrbar zu reduzieren.

ADAC-Umfrage: Wie Autofahrer sparen im Alltag

Die Kosten fĂŒr Anschaffung und Unterhalt steigen – deshalb wollen 85 Prozent der Befragten ihr aktuelles Auto so lange wie möglich fahren. Die Zahlen der neuen ADAC-Bilendi-Umfrage (September 2024) zeigen konkret, wo und wie Autofahrer sparen – und wo noch Potenzial liegt (Stand 2025).

Wie drehen Autofahrer an den Spar-Stellschrauben?

Kurz gesagt: lĂ€nger fahren, weniger verbrauchen, klĂŒger tanken. 84 Prozent fahren spritsparend, 83 Prozent tanken zu gĂŒnstigeren Zeiten, und 59 Prozent reduzieren ihre Jahreskilometer.

Der Fahrzeugbestand wird Ă€lter: Das Durchschnittsalter liegt bei 10,3 Jahren (2014: 8,8 Jahre; Quelle KBA-Angabe im Umfragekontext). Jeder dritte Autofahrer (35 Prozent) lĂ€sst kleinere SchĂ€den ungeachtet, 31 Prozent schrauben selbst. Hintergrund sind gestiegene Werkstattlöhne und teure Ersatzteile – laut GDV verteuerten sich Ersatzteile binnen zehn Jahren um fast 75 Prozent. In der Praxis hat sich gezeigt: Wer einfache Wartungen (Scheibenwischer, Innenraumfilter) selbst ĂŒbernimmt, spart dreistellige BetrĂ€ge pro Jahr, solange Herstellervorgaben eingehalten werden.

  • Fahrstil: Vorausschauend fahren, frĂŒh hochschalten, Tempo 100–120 auf der Autobahn spart je nach Fahrzeug 10–25 Prozent Kraftstoff.
  • Tanken: Preisfenster am Abend nutzen, teure Autobahnstationen meiden – 83 Prozent halten sich daran.
  • Nutzung: 51 Prozent machen weniger AusflĂŒge, 38 Prozent fahren hĂ€ufiger Rad – beides senkt variable Kosten.
  • Pflege: Reifendruck monatlich prĂŒfen; 0,3 bar zu wenig kostet rund 3 Prozent Mehrverbrauch.
  • Planung: Fahrten bĂŒndeln und Stauumfahrung nutzen; Navigations-Apps mit Live-Daten reduzieren Leerlaufzeiten.

Spritsparendes Fahren als Strategie – was bringt es wirklich?

Wer konsequent spritsparend fĂ€hrt, kann den Verbrauch meist um 10–20 Prozent senken. Das bestĂ€tigt die hohe Verbreitung: 84 Prozent achten aktiv auf den Kraftstoffverbrauch.

Konkret wirksam sind Drehzahlmanagement (unter 2.500 U/min bei Benzinern, unter 2.000 U/min bei Dieseln), vorausschauendes Rollen statt Bremsen sowie frĂŒhzeitiges Gaswegnehmen vor Ortsausfahrten oder Abfahrten. Aus Redaktionssicht lohnt sich die Kombination aus Eco-Fahrweise, richtiger Reifenwahl (Rollwiderstandsklasse) und moderaten Geschwindigkeiten am meisten – gĂŒnstiger als jeder Tuning-Trick und ohne Komfortverlust.

Wo steckt noch Sparpotenzial bei der Kfz-Versicherung?

Die grĂ¶ĂŸten Hebel sind Werkstattbindung (bis zu –20 Prozent) und Telematik-Tarife (bis zu –30 Prozent). Dennoch nutzen sie erst 32 bzw. 16 Prozent der Befragten.

79 Prozent haben eine Selbstbeteiligung vereinbart (nur bei Teil- oder Vollkasko möglich). Zwei von drei (66 Prozent) zahlen die PrĂ€mie jĂ€hrlich – meist gĂŒnstiger als monatlich. 62 Prozent begrenzen den Fahrerkreis, 53 Prozent melden kilometerbezogene Änderungen, 46 Prozent vergleichen Tarife regelmĂ€ĂŸig, und 54 Prozent haben in den letzten fĂŒnf Jahren gewechselt. Aus Redaktionssicht empfehlen wir: PrĂŒfen Sie jĂ€hrlich Fahrleistung, Fahrerkreis und aktuelle Rabattmodelle (Werkstattbindung, Telematik) – besonders wenn sich Ihr Nutzungsprofil geĂ€ndert hat.

FlexibilitÀt und Freiheit durch das Auto

Trotz Kostendruck bleibt das Auto fĂŒr die meisten unverzichtbar: 87 Prozent sagen, ein eigenes Auto sei ihnen sehr wichtig. 98 Prozent erleben mehr FlexibilitĂ€t im Alltag, 94 Prozent verbinden damit persönliche Freiheit, 93 Prozent Zeitersparnis und 93 Prozent höhere LebensqualitĂ€t. 74 Prozent fĂŒhlen sich auf das Auto angewiesen, und 80 Prozent fahren schlicht gern. Das erklĂ€rt, warum viele Autofahrer sparen, ohne die VerfĂŒgbarkeit des Autos grundsĂ€tzlich infrage zu stellen.

Welche Rolle spielt der Fahrzeugzustand beim Sparen?

Ein technisch gepflegtes Auto spart bares Geld: Korrekte Wartung senkt Verbrauch, reduziert FolgeschĂ€den und erhĂ€lt den Wiederverkaufswert – auch wenn kurzfristig Kosten anfallen.

Die Umfrage zeigt jedoch: 35 Prozent lassen kleinere SchĂ€den liegen, 31 Prozent reparieren selbst. Das ist nachvollziehbar, birgt aber Risiken. Aus Erfahrung gilt: Kleinreparaturen selektiv priorisieren (Sicherheitsteile wie Bremsen, Lenkung, Reifen niemals aufschieben oder in Eigenregie ohne Fachwissen angehen; optische MĂ€ngel kann man eher vertagen). Software-Updates, ZĂŒndkerzen/Filter und Achsvermessung zahlen sich hĂ€ufig ĂŒber geringeren Verbrauch und weniger Reifenverschleiß aus.

Was heißt das fĂŒr Smart-Living-Haushalte?

Smart vernetzt heißt: Daten nutzen, um Kosten zu steuern. Haushalte, die MobilitĂ€t in ihr digitales Zuhause integrieren, sparen systematisch – ohne Komfortverlust.

Praxisideen, die wir im Redaktionshaus testen: Tank- und Fahrtenbuch-Apps zur AusgabenĂŒbersicht, smarte Reifendrucksensoren mit App-Alarm, Fahrtenplanung mit Kalender-Integration (Erledigungen bĂŒndeln), und bei E-Autos die Wallbox in den Nacht-/PV-Überschussbetrieb legen. Auch fĂŒr Verbrenner zahlt sich digitale Disziplin aus: Wer seine KilometerstĂ€nde und Tankbelege strukturiert erfasst, findet realistische Stellschrauben schneller – genau dort, wo Autofahrer sparen können, ohne Sicherheit zu kompromittieren.

Die Bedeutung der ADAC-Autoversicherungsumfrage (Stand 2025)

Die reprĂ€sentative Online-Umfrage (Bilendi, n=1.001, September 2024; Entscheider bei Kfz-Versicherungen ab 18 Jahren) ordnet den aktuellen Alltag ein: Ă€ltere Fahrzeuge, bewussteres Fahren, Verzicht auf unnötige Strecken – bei gleichzeitig ungebrochener Bedeutung des Autos fĂŒr FlexibilitĂ€t und LebensqualitĂ€t. Neu akzentuiert die Studie das ungenutzte Versicherungs-Sparpotenzial (Werkstattbindung, Telematik), das Haushalte 2025 gezielt heben können.

Fazit

Die ADAC-Umfrage zeigt klar: Autofahrer sparen aktuell vor allem mit Eco-Fahrweise, klugem Tanken und lĂ€ngerer Fahrzeugnutzung. Teure Werkstatt- und Teilepreise verstĂ€rken den Do-it-yourself-Trend, sollten aber sicherheitskritische Arbeiten ausklammern. In der Kfz-Versicherung liegen greifbare Hebel brach – Werkstattbindung, Telematik, jĂ€hrliche Zahlweise und enger Fahrerkreis senken PrĂ€mien spĂŒrbar. FĂŒr Smart-Living-Haushalte gilt: Datenbasiert planen, Kilometer und Kosten tracken, Wartung priorisieren. So bleibt das Auto flexibel verfĂŒgbar – und das Budget unter Kontrolle.

Im Alltag gibt es viele Möglichkeiten, um als Autofahrer zu sparen. Eine der effektivsten Methoden ist die Nutzung erneuerbarer Energien. Besonders Solarenergie bietet großes Potenzial, um Kosten zu senken und gleichzeitig umweltfreundlich zu handeln. Wenn Sie in Kelberg wohnen, könnte der Artikel Solar in Kelberg fĂŒr Sie interessant sein. Hier erfahren Sie alles ĂŒber die Vorteile und Möglichkeiten der Solarenergie in Ihrer Region.

Ein weiterer spannender Ansatz ist die Nutzung von Balkonkraftwerken. Diese kleinen Solaranlagen sind ideal fĂŒr Mieter und WohnungseigentĂŒmer, die ihren eigenen Strom erzeugen möchten. In Hillesheim gibt es bereits viele erfolgreiche Beispiele. Schauen Sie sich den Artikel Balkonkraftwerk Hillesheim an, um mehr ĂŒber die Installation und die Vorteile dieser Anlagen zu erfahren. Balkonkraftwerke sind eine hervorragende Möglichkeit, um langfristig Geld zu sparen.

Auch in grĂ¶ĂŸeren StĂ€dten wie Cottbus wird Solarenergie immer beliebter. Die Stadt bietet zahlreiche Fördermöglichkeiten und Beratungsangebote fĂŒr Interessierte. Wenn Sie in Cottbus wohnen und mehr ĂŒber die Nutzung von Solarenergie erfahren möchten, ist der Artikel Solar in Cottbus eine wertvolle Ressource. Er zeigt Ihnen, wie Sie durch den Einsatz von Solaranlagen im Alltag sparen können und welche Schritte nötig sind, um die Energieeffizienz Ihres Zuhauses zu steigern.

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